061 : 人間と世界を遊戯に結びつつ

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2018 )

 

 

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CLICK UP ! 「 Monk by the Sea 」 Zustand vor der Restaurierung.
Caspar David Friedrich ( 1808 or 1810, 1089 )

 

 

 

 

ARTWORK : 6 – 061 「 人間と世界を遊戯に結びつつ / 日の出前 」

 

 

マーラ― : 交響曲 第3番
第4楽章 ” おお人間よ 心せよ / 酔いしれた者の歌 ” ( ツァラトゥストゥラの真夜中の歌 )
ニーチェ :「 ツァラトゥストゥラは こう語った 」 より

 

おお人間よ おお人間よ
心せよ 心せよ
何を語っているのか 深い真夜中は
われは眠っていた われは眠っていた
深き夢より われは目覚める
世界は深い
はるかに深いのだ 昼間が考えていたよりもずっと
おお人間よ おお人間よ
深い 深い 深いのは その苦悩 深いのは その苦悩
だが快楽は それは心の苦悩より なお深いのだ
苦悩は語る 消え去れと 滅びよと
だが あらゆる快楽は永遠を欲する
そう 深い 深い永遠を求めるのだ

 

 

Gustav Mahler : Symphony No.3
4th movement ” O Mensch! Gib acht “( Zarathustras Mitternachtslied )
aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche.

 

O Mensch! O Mensch!
Gib acht! Gib acht!
Was spricht,die tiefe Mitternacht?
Ich schlief,ich schlief -,
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: -
Die Welt ist tief,
Und tiefer,als der Tag gedacht.
O Mensch! O Mensch!
Tief ! Tief ! Tief ist ihr Weh!,Tief ist ihr Weh!,
Lust Lust – tiefer noch als Herzeleid:
Weh spricht: Vergeh! Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit -,
- will tiefe,tiefe Ewigkeit!

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche : Also sprach Zarathustra, Ein Buch für Alle und Keinen.
Vierter und letzter Theil. Also sprach Zarathustra ” Das Nachtwandler-Lied ; Das trunkene Lied ” 12.

 

 

 

 

ARTWORK_061_center

 

CLICK UP ! 「 Monk in the Snow 」
Caspar David Friedrich ( 1808 )

 

 

 

 

シュトラウス : 交響詩 ツァラトゥストラは こう語った < ニーチェに従って自由に >
9. ” 夜の彷徨い人 ( 流離い人 ) の歌 / 深夜の鐘の歌 ” ( もうひとつのダンスの歌 )
ニーチェ :「 ツァラトゥストゥラは こう語った 」 より

 

…… 一つ
おお人間よ しかと聞け
…… 二つ
深い真夜中は何を語るか
…… 三つ
私は眠りに眠り
…… 四つ
深い夢から いま目が覚めた
…… 五つ
この世は深い
…… 六つ
昼が考えたよりもさらに深い
…… 七つ
この世の嘆き苦しみは深い
…… 八つ
しかし このよろこび それは心の底からの 哀しみ 苦悩 それよりも一層深い
…… 九つ
嘆き 苦しみ その声は言う 終わってくれと
…… 十
しかし すべてのよろこびは 永遠を欲してやまぬ
…… 十一
そう 深い 深い永遠を
…… 十二

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
9. ” Nachtwandlerlied “, Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche.

 

…… Eins!
O Mensch! Gib acht!
…… Zwei!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
…… Drei!
Ich schlief, ich schlief –,
…… Vier!
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: –
…… Fünf!
Die Welt ist tief,
…… Sechs!
Und tiefer als der Tag gedacht.
…… Sieben!
Tief ist ihr Weh –,
…… Acht!
Lust – tiefer noch als Herzeleid:
…… Neun!
Weh spricht: Vergeh!
…… Zehn!
Doch alle Lust will Ewigkeit –,
…… Elf!
– will tiefe, tiefe Ewigkeit!
…… Zwölf!

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche : Also sprach Zarathustra, Ein Buch für Alle und Keinen.
Dritter Theil. Also sprach Zarathustra ” Das andere Tanzlied ” 3.

 

 

 

 

ESQUISSE_6_061_under

 

CLICK UP ! 「 Walk at Dusk ; Man Contemplating a Megalith 」 possibly a self-portrait.
Caspar David Friedrich ( between 1830 and 1835 )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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060 : 香を運びて炎を吹消すものよ

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

060_ARTWORK_2017_12_31

 

CLICK UP ! Act I, Scene 1 of The Tempest by William Shakespeare, by Benjamin Smith after George Romney,1797. ( Engraving )
Act I, Scene 1 of The Tempest by William Shakespeare, in an engraving by Benjamin Smith based on a painting by George Romney. Published by J. & J. Boydell at the Shakespeare Gallery, Pall Mall & at No. 90 Cheapside.

 

 

 

 

ARTWORK : 6 – 060 「 香を運びて炎を吹消すものよ / 絶対の静けさ 」

 

 

颶風 ( ぐふう )

 

我々は夢と同じ物で作られており 我々の儚い命は眠りと共に終わる

 

 

The Tempest

 

We are such stuff as dreams are made on, and our little life is rounded with a sleep.

 

 

Act Ⅳ、Scene 1 of The Tempest by William Shakespeare.

Schopenhauer, Arthur, Die Welt als Wille und Vorstellung, Erster Band.
Erstes Buch, Der Welt als Vorstellung erste Betrachtung:Die Vorstellung unterworfen dem Satze vom Grunde: das Objekt der Erfahrung und Wissenschaft.
“ Sors de l’enfance, ami, réveille-toi! “, Jean-Jacques Rousseau.
Erstes Buch – § 5.
…… Neben welchem am würdigsten Shakespeare steht:
We are such stuff
As dreams are made of, and our little life
Is rounded with a sleep. – ……
“ Wir sind solches Zeug, wie das, woraus die Träume gemacht sind, und unser kurzes Leben ist von einem Schlaf umschlossen. ”

 

 

 

 

4つのオーケストラ歌曲

 

1. セラフィータ

今は現れ出でるな 夢をなくした顔よ
われを風と吹き飛ばすな 人生の荒海の上で
わが旅もまた 暗き嵐と嘆きに満ちしものであれ
ここで 今 われらは抱き くちづけしあうことはない
激しき水の苦悩が この時の前に起こらぬように
この明るき光 お前の記憶の星が
夜を支配するのだ 私から遠く離れて
お前の安らぎの場所の清らかさの中に

だが 嵐が最も激しく荒れ狂う時には
海や空を引き裂くのだ わが夜の月よ
その時には 一度だけでもこの絶望に お前は寄り添っておくれ
そして お前の手を もう手遅れなのだけれど 差し伸べておくれ
私の蒼ざめた瞳や 打ちしおれた髪の上を滑らせて
巨大な大波が 最後の空しき戦いに勝利する前に

 

2. すべて 御身を探し求める者は

すべて 御身を探し求める者は 御身を試みんとする
そして 御身を見出だせし者は 御身を結びつけるのだ
姿や動作に

だがしかし 私は御身を理解したいのだ
御身を大地が理解しているように
私の成熟と共に
成熟するのだ
御身の王国も

私は 御身に虚栄を求めはしない
御身の証として
私には分かっているのだ 時が
別の吊を吊乗っていることを
御身とは別の

我がために 奇跡をなし給うな
御身の法則を 正となし給え
それは 世代から世代へと
一層明らかになるのだから

 

3. われを御身の広野の番人となし給え

われを 御身の広野の番人となし給え
われを 石のもとで傾聴する者に
われに 広がりの眼差しを与え給え
御身の孤独の海の上に
われを 流れに沿って 歩ませ給え
両岸の叫び声より離れて
遠く夜の響きの中へと
われを 御身の広大な土地へと送り給え
広々と風が吹きわたり
巨大な僧院が法衣のように
まだ生を受けていない生命のまわりを取り囲む土地に
そこで私は自ら巡礼のもとに留まろう
彼らの声や姿のもと
いかなる欺瞞にも隔てられることなく
ひとりの目の見えない老人の後に続き
誰も知らない道をゆくのだ

 

4. 予感

私は まるで旗のように 遠いところで囲まれている
私は 吹き寄せる風を予感し 風を生きなければならない
下にある物事は まだ動きもしていないうちに
扉は まだ穏やかに閉じ 暖炉も静かだ
窓も震えておらず 埃も重たく積もっている

そのとき私は この嵐を既に知って 海のようにざわめいている
そして わが身を広げ また自らの中へと沈みこみ
自らを投げ出すのだ たったひとりで
大きな嵐の中に

 

 

4 Orchesterlieder   Op.22

 

1. Seraphita

Stefan Anton George, ” Seraphita ” / German translation.
original poem : Ernest Christopher Dowson.

Erscheine jetzt nicht,traumverlornes Angesicht,
Mir windverschlagen auf des Lebens wilder See -
Sei meine Fahrt auch voll von finster Sturm und Weh:
Hier – jetzt – vereinen oder küssen wir uns nicht!
Sonst löscht die laute Angst der Wasser vor der Zeit
Das helle Leuchten,deines Angedenkens Stern,
Der durch die Nächte herrscht – bleib von mir fern
In deines Ruheortes Heiterkeit!

Doch wenn der Sturm am höchsten geht und kracht
Zerrissen See und Himmel. Mond in meiner Nacht!
Dann neige einmal dem Verzweifelten dich dar.
Lass deine Hand (wenn auch zu spät nun) hilfbereit
Noch gleiten auf mein fahles Aug und sinkend Haar
Eh grosse Woge siegt im letzten leeren Streit!

 

2. Alle,welche dich suchen

Rainer Maria Rilke
Das Stundenbuch
Das Buch von der Pilgerschaft 15 Alle,welche dich suchen.

Alle,welche dich suchen,versuchen dich.
Und die,so dich finden,binden dich
An Bild und Gebärde.

Ich aber will dich begreifen,
Wie dich die Erde begreift;
Mit meinem Reifen
Reift
Dein Reich.

Ich will von dir keine Eitelkeit,
Die dich beweist.
Ich weiß,daß die Zeit
Anders heißt
Als du.

Tu mir kein Wunder zulieb.
Gib deinen Gesetzen recht,
Die von Geschlecht zu Geschlecht
Sichtbarer sind.

 

3. Mach mich zum Wächter deiner Weiten

Rainer Maria Rilke
Das Stundenbuch
Das Buch von der Armut und dem Tode 3 Mach mich zum Wächter deiner Weiten.

Mach mich zum Wächter deiner Weiten,
Mach mich zum Horchenden am Stein,
Gib mir die Augen auszubreiten
Auf deiner Meere Einsamsein;
Laß mich der Flüsse Gang begleiten
Aus dem Geschrei zu beiden Seiten
Weit in den Klang der Nacht hinein.
Schick mich in deine leeren Länder,
Durch die die weiten Winde gehn,
Wo große Klöster wie Gewänder
Um ungelebte Leben stehn.
Dort will ich mich zu Pilgern halten,
Von ihren Stimmen und Gestalten
Durch keinen Trug mehr abgetrennt,
Und hinter einem blinden Alten
Des Weges gehn,den keiner kennt.

 

4. Vorgefühl

Rainer Maria Rilke
Das Stunden-Buch, Vorgefühl.

Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben.
Ich ahne die Winde,die kommen,und muß sie leben,
Während die Dinge unten sich noch nicht rühren;
Die Türen schließen noch sanft,und in den Kaminen ist Stille;
Die Fenster zittern noch nicht,und der Staub ist noch schwer.

Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das Meer.
Und breite mich aus und falle in mich hinein
Und werfe mich ab und bin ganz allein
In dem großen Sturm.

 

 

Arnold Schonberg 4 Orchesterlieder Op.22

 

 

 

 

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CLICK UP ! ”Lear in the Storm,” King Lear, Act III, Scene II.
George Romney, Undated.
Drawing, Bistre ink on medium slightly textured cream laid paper.

 

 

 

 

リア王 第三幕 / 第二場 ” ヒースの野の別の場所 嵐が続いている ”

 

リア王

風よ 吹け 頬を破れ 怒れ 吹き荒れろ
滝のような雨よ 巻き上がる竜巻よ
教会の尖塔をずぶぬれにせよ 天辺の風見を溺れさせろ
一瞬で伝播する硫黄の火よ
オークの木をも切り裂く落雷の先駆けよ
おれの白髪を焼き焦がせ おお 万物を震撼させる雷よ
円い世界を打ち据えて ぺちゃんこにせよ
自然の鋳型を打ち壊せ 恩知らずな人間を作り出す
すべての種子を破壊せよ

 

道化

おお おじさん
こんな土砂降りのなかで外にいるよりは
雨の入らない家の中でお世辞を言っているほうが好いよ
おお おじさん 中へ入りな
そして 娘たちに頼みな
今夜の天気は 賢い奴も馬鹿な奴も容赦しないよ

 

リア王

腹一杯にごろごろ吠えろ 火よ 噴き出せ 雨よ 流れ出よ
雨も風も雷も火も わしの娘ではない

 

……

 

 

William Shakespeare, King Lear Contents, Act 1 – Scene 1: King Lear’s palace. ~
King Lear, Act 3 / SCENE 2 ” Another part of the heath. Storm still. ”

 

KING LEAR

Blow, winds, and crack your cheeks! rage! blow!
You cataracts and hurricanoes, spout
Till you have drench’d our steeples, drown’d the cocks!
You sulphurous and thought-executing fires,
Vaunt-couriers to oak-cleaving thunderbolts,5
Singe my white head! And thou, all-shaking thunder,
Smite flat the thick rotundity o’ the world!
Crack nature’s moulds, all germens spill at once,
That make ingrateful man!

 

Fool

O nuncle, court holy-water in a dry10 house is better than this rain-water out o’ door. Good nuncle, in, and ask thy daughters’ blessing: here’s a night pities neither wise man nor fool.

 

KING LEAR

Rumble thy bellyful! Spit, fire! spout, rain!
Nor rain, wind, thunder, fire, are my daughters:
……

 

~ Act 5 / Scene 3 ” The British camp near Dover. ”

 

 

 

 

Print

 

CLICK UP ! Van Gogh exposition
Richard Roland Holst ( circa 1900 )
Current location : Rijksmuseum Amsterdam
Cover of the Vincent van Gogh Exhibition in the Kunstzaal Panorama, Richard Roland Holst, 1892.Show details.
From Wikimedia Commons, the free media repository, https://commons.wikimedia.org/wiki, File:Richard Roland Holst – Van Gogh exposition.jpg.

 

 

 

 

懺悔の歌 / ゲッレールトの詩による6つの歌曲

 

1. 願い

神よ 御身の善き業はあまねく広がり
雲の行く先まで至るのだ
御身は情けを持て我らに冠を授け
そして急ぎ給う 我らの救済を
主よ 我が砦よ 我が岩よ 我が盾よ
我が願いを聴き給え 我が言葉を聴き給え
我は御身の前で祈るがゆえに

 

2. 隣人への愛

もしも誰かが 我は神を愛すと言ったとしても
自らの兄弟たちを憎んでいるのならば
それは神の真実を嘲りとしているのである
そして それを粉々に打ち砕いているのである
神は愛そのものにして 我にお望みになるのだ
隣人を愛することを 自分自身を愛するが如くに

 

3. 死について

我が人生のときは過ぎ行き
刻々と我は墓へと急ぎ行く
そして それが何だというのか もし我が
なおも生き続けるであろうということが
考えよ おお人間よ 汝の死のことを
ぐずぐずするなかれ ひとつの大事なことがあるゆえに

 

4. 自然における神の栄光

天は永遠の栄光を讃え
その響きは御吊をあまねく伝える
主を大地は讃え 主を海は讃える
聴くがよい おお人間よ 彼らの神聖な言葉を

誰が天の数え切れぬ星を 支えておられるのか
誰が太陽を そのテントより導き出されるのか
太陽はやってきて輝き 遠くより我らに笑いかける
そしてその道を進んでゆく 英雄のように

 

5. 神の力と摂理

神こそが我が歌なり
主は御力を持てる神なり
気高きは主の御吊
そして 偉大なるは主の御業にして
すべての天は主の御国なり

 

6. 懺悔の歌

御身だけに 御身に我は罪をなし
悪事を しばしば御身の前でなしたり
御身は この罪をご覧になっておられる 我に天罰を下すであろうこの罪を
ご覧あれ 神よ 我が嘆きもまた同じように

御身に向けし我が嘆願 我が溜息は隠しようもなし
そして 我が涙も御身の前にある
ああ神よ 我が神よ どれだけ長く我は上安であらねばならぬか
どれだけ長いこと御身は我の前より離れておわすのか

主よ 我を我が罪をもて扱い給うな
我を我が罪のゆえに罰し給うな
我は御身を探す 尊顔を拝させ給え
御身 慈悲と忍耐の神よ

早く御身が我をその恩寵で満たして下さらんことを
神よ 慈悲深き父よ
御身の吊をもて我に喜びを与え給え
御身は唯一の神にして 喜びを愛でられるお方

御身が道を我に再び喜ばしく歩ませ給え
そして 我に示し給え 御身が聖なる掟を
我に日々 御身がお喜びになることを為させ給え
御身は我が神にして 我は御身が僕なれば

主よ 急ぎ給え 我が護りよ 我を助け給うため
そして 我を平坦な道へと導き給え
主は我が叫びをお聞きになり 主は我が願いをお聞きになる
そして 我が魂を慈しみ給うのだ

 

Sechs Lieder nach Gedichten von Gellert Op.48

 

1. Bitten Op.48-1

Gott,deine Güte reicht so weit,
So weit die Wolken gehen,
Du krönst uns mit Barmherzigkeit
Und eilst,uns beizustehen.
Herr! Meine Burg,mein Fels,mein Hort,
Vernimm mein Flehn,merk auf mein Wort;
Denn ich will vor dir beten!

 

2. Die Liebe des Nächsten Op.48-2

So jemand spricht: Ich liebe Gott,
Und haßt doch seine Brüder,
Der treibt mit Gottes Wahrheit Spott
Und reißt sie ganz darnieder.
Gott ist die Lieb,und will,daß ich
Den Nächsten liebe,gleich als mich.

 

3. Vom Tode Op.48-3

Meine Lebenszeit verstreicht,
Stündlich eil ich zu dem Grabe,
Und was ist’s,das ich vielleicht,
Das ich noch zu leben habe?
Denk,o Mensch,an deinen Tod!
Säume nicht,denn Eins ist Not!

 

4. Die Ehre Gottes aus der Natur Op.48-4

Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre;
Ihr Schall pflanzt seinen Namen fort.
Ihn rühmt der Erdkreis,ihn preisen die Meere;
Vernimm,o Mensch,ihr göttlich Wort!

Wer trägt der Himmel unzählbare Sterne?
Wer führt die Sonn aus ihrem Zelt?
Sie kommt und leuchtet und lacht uns von ferne
Und läuft den Weg gleich als ein Held.

 

5. Gottes Macht und Vorsehung Op.48-5
Gott ist mein Lied!
Er ist der Gott der Stärke,
Hehr ist sein Nam’
Und groß sind seine Werke,
Und alle Himmel sein Gebiet.

 

6. Bußlied Op.48-6

An dir allein,an dir hab ich gesündigt,
Und übel oft vor dir getan.
Du siehst die Schuld,die mir den Fluch verkündigt;
Sieh,Gott,auch meinen Jammer an.

Dir ist mein Flehn,mein Seufzen nicht verborgen,
Und meine Tränen sind vor dir.
Ach Gott,mein Gott,wie lange soll ich sorgen?
Wie lang entfernst du dich von mir?

Herr,handle nicht mit mir nach meinen Sünden,
Vergilt mir nicht nach meiner Schuld.
Ich suche dich,laß mich dein Antlitz finden,
Du Gott der Langmut und Geduld.

Früh wollst du mich mit deiner Gnade füllen,
Gott,Vater der Barmherzigeit.
Erfreue mich um deines Namens willen,
Du bist ein Gott,der gern erfreut.

Laß deinen Weg mich wieder freudig wallen
Und lehre mich dein heilig Recht
Mich täglich tun nach deinem Wohlgefallen;
Du bist mein Gott,ich bin dein Knecht.

Herr,eile du,mein Schutz,mir beizustehen,
Und leite mich auf ebner Bahn.
Er hört mein Schrei’n,der Herr erhört mein Flehen
Und nimmt sich meiner Seele an.

 

Ludwig van Beethoven.
Sechs Lieder nach Gedichten von Gellert Op.48, Christian Fürchtegott Gellert.

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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059 : ある小さき影

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

059_ARTWORK_2017_12_28

 

CLICK UP ! 「 Le Fondeur ; The Foundry 」
Eugène Carrière ( 1900 Poster, Lithograph )
Il est l’ami d’Auguste Rodin.
 

 

 

ARTWORK : 5 – 059 「 ある小さき影 」

 

 

ダンテ

天から降りて死人と

 

彼は天より降り来て やがて死すべき人間の姿を取り
そして 真の地獄と恵み深き地を見て
生きながら戻ってきた 神を見上げようと
われらすべてに 真実の光を与えるために

輝く星よ その光は照らすのだ
明るく 我らが生まれしこの土地を
この醜い世界には 全く勿体ない人であって
御身のみが 彼を創造せしゆえ 彼にふさわしい

ダンテのことを語ろう あまりに知られずにいることを
彼の作品が この恩知らずの市民たち
正しき人を賞賛することを知らぬ連中には

もしも 私が彼であったなら あれほどの幸運のもとに生まれたなら
あのつらい流刑にあっても その徳性で
この世界を幸福にできたであろうに

 

 

Dante

Dal ciel discesce,e col mortal suo,poi

 

Dal ciel discesce,e col mortal suo,poi
che visto ebbe l’inferno giusto e ‘l pio,
ritornò vivo a còntemplare Dio,
per dar di tutto il vero lume a noi:

Lucente stella,che co’ raggi suoi
fe chiaro,a torto,el nido ove naqqu’ io;
nè sare ‘l premio tutto ‘l mondo rio:
Tu sol,che la creasti,esser quel puoi.

Di Dante dico,che mal conosciute
fur l’opre suo da quel popolo ingrato,
che solo a’ iusti manca di salute.

Fuss’ io pur lui! C’a tal fortuna nato,
per l’aspro esilio suo,son la virtute,
dare’ del mondo il più felice stato.

 

 

Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni
Dante Op.145-6 Sjuita na slova Mikelandzhelo Buonarroti
Michelangelo Rime 248 Dal ciel discesce,e col mortal suo,poi
Dimitry Shostakovich

 

 

 

 

Print

 

CLICK UP ! 「 Le Contemplateur ; The Contemplator 」
Eugène Carrière ( 1902 )
Illustrating the poem Booz EndormiLa, Légende des siècles, Victor, Marie Hugo, Ruth’s Dream? / Ruths et Booz endormis?
Current location : The Cleveland Museum of Art, in Cleveland, Ohio, USA.

 

 

 

 

眠るボアズ

 

…… 良き主 ( あるじ ) として 実ある身内として
彼は寛大でもあり 倹しくもあった
彼女は見た 若者ではなく 彼に眼を惹かれた
若い男は美しい だが老人は偉大だ

初源への泉へと帰り往く老人
永遠の日々に入り 移ろう日々を出づる
若者たちの眼には燃える炎が見える
だが老人の瞳には光が宿って見える ……

…… 彼は知らなかった 一人の女がそこにいることを
彼女は知らなかった 神が自分に望んでおられることを
さわやかな香りが シャグマユリ ( ツルボラン ) の茂みから流れ出し
夜の息吹は ギルガルの丘の上にただよう ……

…… 眠っている彼の息
苔の上 川の泥 ( 夜 )
自然が 甘い月が
頂上は ユリがある丘

ボアズは寝ていた ルツは考えていた 草は黒かった
群れの鐘は ぼんやりと脈打ち
大草原は 大空から落ち
ライオンたちが呑み込む静かな時

全ては 都から遠く離れた丘の上に
星は深く 暗い空はエナメル
花のなかは色合う 鮮やかに 明るい三日月
輝く西方 ルースは疑問に思う

動きのない 目の半分を帆の下に開け
どのような神が 永遠の夏のどのような刈り入れ人が
行きがけに 無造作に放り出したのか
星の輝くなかに この金色の鎌を ……

 

 

Booz s’était couché de fatigue accablé ;
Il avait tout le jour travaillé dans son aire ;
Puis avait fait son lit à sa place ordinaire ;
Booz dormait auprès des boisseaux pleins de blé.

Ce vieillard possédait des champs de blés et d’orge ;
Il était, quoique riche, à la justice enclin ;
Il n’avait pas de fange en l’eau de son moulin ;
Il n’avait pas d’enfer dans le feu de sa forge.

Sa barbe était d’argent comme un ruisseau d’avril.
Sa gerbe n’était point avare ni haineuse ;
Quand il voyait passer quelque pauvre glaneuse :
- Laissez tomber exprès des épis, disait-il.

Cet homme marchait pur loin des sentiers obliques,
Vêtu de probité candide et de lin blanc ;
Et, toujours du côté des pauvres ruisselant,
Ses sacs de grains semblaient des fontaines publiques.

Booz était bon maître et fidèle parent ;
Il était généreux, quoiqu’il fût économe ;
Les femmes regardaient Booz plus qu’un jeune homme,
Car le jeune homme est beau, mais le vieillard est grand.

Le vieillard, qui revient vers la source première,
Entre aux jours éternels et sort des jours changeants ;
Et l’on voit de la flamme aux yeux des jeunes gens,
Mais dans l’oeil du vieillard on voit de la lumière.

Donc, Booz dans la nuit dormait parmi les siens ;
Près des meules, qu’on eût prises pour des décombres,
Les moissonneurs couchés faisaient des groupes sombres ;
Et ceci se passait dans des temps très anciens.

Les tribus d’Israël avaient pour chef un juge ;
La terre, où l’homme errait sous la tente, inquiet
Des empreintes de pieds de géants qu’il voyait,
Etait mouillée encore et molle du déluge.

Comme dormait Jacob, comme dormait Judith,
Booz, les yeux fermés, gisait sous la feuillée ;
Or, la porte du ciel s’étant entre-bâillée
Au-dessus de sa tête, un songe en descendit.

Et ce songe était tel, que Booz vit un chêne
Qui, sorti de son ventre, allait jusqu’au ciel bleu ;
Une race y montait comme une longue chaîne ;
Un roi chantait en bas, en haut mourait un dieu.

Et Booz murmurait avec la voix de l’âme :
” Comment se pourrait-il que de moi ceci vînt ?
Le chiffre de mes ans a passé quatre-vingt,
Et je n’ai pas de fils, et je n’ai plus de femme.

” Voilà longtemps que celle avec qui j’ai dormi,
O Seigneur ! a quitté ma couche pour la vôtre ;
Et nous sommes encor tout mêlés l’un à l’autre,
Elle à demi vivante et moi mort à demi.

” Une race naîtrait de moi ! Comment le croire ?
Comment se pourrait-il que j’eusse des enfants ?
Quand on est jeune, on a des matins triomphants ;
Le jour sort de la nuit comme d’une victoire ;

Mais vieux, on tremble ainsi qu’à l’hiver le bouleau ;
Je suis veuf, je suis seul, et sur moi le soir tombe,
Et je courbe, ô mon Dieu ! mon âme vers la tombe,
Comme un boeuf ayant soif penche son front vers l’eau. ”

Ainsi parlait Booz dans le rêve et l’extase,
Tournant vers Dieu ses yeux par le sommeil noyés ;
Le cèdre ne sent pas une rose à sa base,
Et lui ne sentait pas une femme à ses pieds.

Pendant qu’il sommeillait, Ruth, une moabite,
S’était couchée aux pieds de Booz, le sein nu,
Espérant on ne sait quel rayon inconnu,
Quand viendrait du réveil la lumière subite.

Booz ne savait point qu’une femme était là,
Et Ruth ne savait point ce que Dieu voulait d’elle.
Un frais parfum sortait des touffes d’asphodèle ;
Les souffles de la nuit flottaient sur Galgala.

L’ombre était nuptiale, auguste et solennelle ;
Les anges y volaient sans doute obscurément,
Car on voyait passer dans la nuit, par moment,
Quelque chose de bleu qui paraissait une aile.

La respiration de Booz qui dormait
Se mêlait au bruit sourd des ruisseaux sur la mousse.
On était dans le mois où la nature est douce,
Les collines ayant des lys sur leur sommet.

Ruth songeait et Booz dormait ; l’herbe était noire ;
Les grelots des troupeaux palpitaient vaguement ;
Une immense bonté tombait du firmament ;
C’était l’heure tranquille où les lions vont boire.

Tout reposait dans Ur et dans Jérimadeth ;
Les astres émaillaient le ciel profond et sombre ;
Le croissant fin et clair parmi ces fleurs de l’ombre
Brillait à l’occident, et Ruth se demandait,

Immobile, ouvrant l’oeil à moitié sous ses voiles,
Quel dieu, quel moissonneur de l’éternel été,
Avait, en s’en allant, négligemment jeté
Cette faucille d’or dans le champ des étoiles.

 

 

Victor, Marie Hugo, ” Booz endormi “.
Booz endormi est un poème de Victor, Marie Hugo extrait de la Légende des siècles. Il est basé sur le récit biblique du livre de Ruth.( Ruth ; Book of Ruth )

 

 

 

 

ARTWORK_059_u

 

CLICK UP ! 「 Paysage avec large rivière 」
Eugène Carrière ( 1906 )
Current location : musée d’art moderne et contemporain de Strasbourg ; prêt du Musée d’Orsay, Paris.
From Wikimedia Commons, the free media repository, https://commons.wikimedia.org/wiki/, File:Eugène Carrière-Paysage avec large rivière.jpg

 

 

 

 

みちづれ

 

銀色のポプラや ライム 樺の木
月は 水の上に光を注いでいる
夕暮れ時のそよ風に梳かれる長い髪のように
夏の夜の香りが暗い湖を香らせる
かぐわしい大きな湖は 鏡のように光っている

私のオールは沈み また跳ね上がり
私のボートは滑ってゆく 夢の中へと
私のボートは滑ってゆく 空の中へと
この空想の湖の上を

リズムに合わせ 目を閉じて
漕げ おお私の心よ お前の怠惰さを
大きなストロークで ゆっくりと消し行くように

あそこには 月が耳を傾けている 身を乗り出して
滑りゆくボートより滲み出してくる静けさに
3本の大きなユリの花が みずみずしく切り取られ 私の上着の上で死んでいる
お前の唇に向かって おお艶かしくも蒼ざめた夜よ
呼吸しているのは 花たちの魂か それとも私の魂か

銀色の夜は 長い葦で髪を梳いている
水の上の月のように
波の上のオールのように
私の魂は 涙にくれて溜息をつく

 

 

Accompagnement

 

Tremble argenté,tilleul,bouleau…
La lune s’effeuille sur l’eau…
Comme de longs cheveux peignés au vent du soir,
L’odeur des nuits d’été parfume le lac noir;
Le grand lac parfumé brille comme un miroir.

Ma rame tombe et se relève,
Ma barque glisse dans le rêve.
Ma barque glisse dans le ciel,
Sur le lac immatériel…

En cadence les yeux fermés,
Rame,ô mon coeur,ton indolence
A larges coups lents et pâmés.

Là-bas la lune écoute,accoudée au côteau,
Le silence qu’exhale en glissant le bateau…
Trois grands lys frais coupés meurent sur mon manteau.
Vers tes lèvres,ô Nuit voluptueuse et pâle,
Est-ce leur âme,est-ce mon âme qui s’exhale?

Cheveux des nuits d’argent peignés aux longs roseaux.
Comme la lune sur les eaux,
Comme la rame sur les flots,
Mon âme s’effeuille en sanglots!

 

 

Gabriel Fauré Accompagnement Op.85 Trois mélodies, 1902.
Albert Victor Samain, Au jardin de l’Infant ” Accompagnement ”
( ” Arpège / Elégie, Soir / Larmes, Pleurs d’or ” )
「 Albert Samain sur son lit de mort ; Albert Samain Post Mortem 」by Eugène Carrière, 1900.
Albert Victor Samain, 1858-1900. / Eugène Carrière, 1849-1906.( Paysage avec large rivière, 1906. )

 

 

…… Je rêve de vers doux et d’intimes ramages,De vers à frôler l’âme ainsi que des plumages,De vers blonds où le sens fluide se délieComme sous l’eau la chevelure d’Ophélie,De vers silencieux, et sans rythme et sans trameOù la rime sans bruit glisse comme une rame,De vers d’une ancienne étoffe, exténuée,Impalpable comme le son et la nuée,De vers de soir d’automne ensorcelant les heuresAu rite féminin des syllabes mineures.De vers de soirs d’amour énervés de verveine,Où l’âme sente, exquise, une caresse à peine…Je rêve de vers doux mourant comme des roses. ……
Albert Victor Samain, ” Au Le jardin de l’infante “. ( 1893 )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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058 : 小さな歌

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

Recto_AN00006739_001_l

 

CLICK UP ! 「 Porrait of Vittoria Colonna 」
Michelangelo di Lodovico Buonarroti ( 1525 ) 
paper, drawing.
Current location : The British Museum, London / Museum number 1859,0625.547, Recto.

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 058 「 小さな歌 」

 

 

それは鏡に映る魂

 

良き生まれの魂よ それは映し出している
あなたの美しく つつましく愛らしい四肢のうちに
自然と天が生み出し得るあらゆる美しさを
他の何ものも その美しさを超えられはしない

優美な精神よ その内に人は希望と信仰を見る
その中では まるで顔の表情に現れているかのように
愛が 思いやりが 慈悲が そんな類い稀なるものが満ちている
それは 美しさの中にあるとはとても信じられないほどのものだ

愛が私を捕え 美は私を縛り付ける
穏やかな表情をした思いやりが 慈悲が
激しい希望をこの心に満たしてくれる
いかなる規律が いかなるこの世の支配が阻めるのか

いかなる残酷さが今 あるいはやがて来る時に
この可愛い顔を死から遠ざけておいてくれるというのか

 

 

Spirito ben nato,in cui si specchia e vede.

 

Spirito ben nato,in cui si specchia e vede
Nelle tuo belle membra oneste e care
Quante natura e ‘l ciel tra no’ puo’ fare,
Quand’a null’altra suo bell’opra cede;

Spirto leggiadro,in cui si spera e crede
Dentro,come di fuor nel viso appare,
Amor,pietà,mercè,cose sì rare
Che mà furn’in beltà con tanta fede;

L’amor mi prende,e la beltà mi lega;
La pietà,la mercè con dolci sguardi
Ferma speranz’al cor par che ne doni.
Qual uso o qual governo al mondo niega,

Qual crudeltà per tempo,o qual più tardi,
C’a sì bel viso morte non perdoni?

 

 

Sonetto XXXI Op.22-7, Seven Sonnets of Michelangelo.
Edward Benjamin Britten / Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni.
Michelangelo Rime 98 A che più debb’io mai l’intensa voglia.

 

 

 

 

Verso_AN00018318_001_l 

 

CLICK UP ! 「 Vittoria Colonna 」
Michelangelo di Lodovico Buonarroti ( 1525 ) 
paper, drawing.
Current location : The British Museum, London / Museum number 1859, 0625.547, Verso.

 

 

 

 

私がこれまで強烈な欲望を抱いていた限り

 

何ゆえ この激しい欲求を
涙や悲しい言葉と共に 吐露しなければならぬのだ
この魂を包む天が 運命を
いつになっても鎮めてくれないのなら

何ゆえ この疲れた心は死に憧れるのだ
誰もが死ぬというのに そしてそのために
最後の瞳の光も 痛みの少ないものになるというのに
あらゆる私の喜びは 悲しみよりも少ないものとなるのだ

だがもしも その一撃を避けることができぬのなら
ならば あえてそれを求めよう それが運命なのであれば
誰が喜びと悲しみの間に入るのだ
もし 打ち負かされて捕縛され 幸せになれるのなら

不思議なことではない 丸腰でただひとり
武装した騎士に囚われるのも

 

 

A che più debb’io mai l’intensa voglia

 

A che più debb’io mai l’intensa voglia
Sfogar con pianti o con parole meste,
Se di tal sorte ‘l ciel,che l’alma veste,
Tard’ o per tempo,alcun mai non ne spoglia?

A che ‘l cor lass’ a più morir m’invoglia,
S’altri pur dee morir? Dunque per queste
Luci l’ore del fin fian men moleste;
Ch’ogn’ altro ben val men ch’ogni mia doglia.

Però se ‘l colpo,ch’io ne rub’ e ‘nvolo,
Schifar non poss’; almen,s’è destinato,
Ch entrerà ‘nfra la dolcezza e ‘l duolo?
Se vint’ e pres’ i’ debb’esser beato,

Maraviglia non è se nud’ e solo,
Resto prigion d’un Cavalier armato.

 

 

Sonetto XXXI Op.22-2 Seven Sonnets of Michelangelo.
Edward Benjamin Britten / Michelangelo di Lodovico Buonarroti.
Michelangelo Rime 98 A che più debb’io mai l’intensa voglia.

 

 

 

 

ARTWORK_058_new

 

CLICK UP ! 「 Study for the Colonna Pietà 」
Pietà per Vittoria Colonna ; Pietà for Vittoria Colonna.
Michelangelo di Lodovico Buonarroti ( circa 1538, 1546, about 1538–44 )
black chalk on paper.
Current location : The Isabella Stewart Gardner Museum, Boston / Accession number 1.2.o.16.

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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057 : 日は昇るとされてきた

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

ARTWORK_057_up_1

 

CLICK UP ! 「 La Emperatriz Theodora at the Colisseum 」
Jean Joseph Benjamin Constant ( 1887 )
From Wikimedia Commons, the free media repository, https://commons.wikimedia.org/wiki/File, File:Benjamin-Constant-L’Imperatrice Theodora au Colisée.jpg.

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 057 「 日は昇るとされてきた 」

 

 

オリエンタル ロマンス ( 血の中で炎と燃える欲望 )

 

血の中で 炎と燃える欲望
魂は お前に捕らえられている
我にくちづけを お前のくちづけは
我には ミルラやワインよりも甘いのだ

我に向けて その可愛い頭を寄せよ
そこで 安らかな眠りにつこう
楽しき昼が終わってから
そして 夜の影が薄れてくるまでの間

 

 

Vostochnyj romans

 

V krovi gorit ogon’ zhelan’ja,
Dusha toboj ujazvlena;
Lobzaj menja,tvoi ljubzan’ja
Mne slashche mirra i vina.

Sklonis’ ko mne glavoju nezhnoj
I da pochiju bezmjatezhnyj,
Poka dokhnet veselyj den’
I dvignetsja nochnaja ten’.

 

 

Vostochnyj romans Op.27-2 / Dve pesni na slova A. Pushkina. ( 1888-1890 )
Александр Сергеевич Пушкин ; Aleksandr Sergeyevich Pushkin.
Алекса́ ндр Константи́ нович Глазуно́ в ; Aleksandr Konstantinovich Glazunov.

 

 

V krovi gorit ogon’ zhelan’ja

 

В крови горит огонь желанья,
Душа тобой уязвлена,
Лобзай меня: твои лобзанья
Мне слаще мирра и вина.
Склонись ко мне главою нежной,
И да почию безмятежный,
Пока дохнёт весёлый день
И двигнется ночная тень.

 

 

V krovi gorit ogon’ zhelan’ja / В крови горит огонь желанья. ( 1825 )
Александр Сергеевич Пушкин ; Aleksandr Sergeyevich Pushkin
Михаил Иванович Глинка ; Mikhail Ivanovich Glink

 

 

 

 

ARTWORK_057_center

 

CLICK UP ! 「 La Emperatriz Theodora 」
Jean Joseph Benjamin Constant ( 1886 )

 

 

 

 

バッカスの歌

 

なぜに静まるのだ 喜びの声は
響かせよ バッカスの賛歌を
栄えあれ 優しい乙女たちよ
そして若妻たちよ かつて われらを愛してくれた
グラスになみなみと注げ
底に響かせよ
濃厚なワインの中へ
宝物 ( 神聖な指輪 ) を入れるのだ 大切に残し
グラスを上げよ グラスを再び動かすのだ
栄えあれ ミューズたちよ 栄えあれ 理性よ
そなた 聖なる太陽よ 燃えよ
そして このランプの光が薄れて行くように
明るい夜明けの輝きを前にして
偽の知恵は色あせ 消えて行くのだ
太陽の 不滅の叡智を前に
栄えあれ太陽よ 闇は消え去るが良い

 

 

Vakkhicheskaja Pesnja

 

Chto smolknul veselija glas?
Razdajtes’,vakkhal’ny pripevy!
Da zdravstvujut nezhnye devy
I junye zheny,ljubivshie nas!
Polnee stakan nalivajte!
Na zvonkoe dno
V gustoe vino
Zavetnye kol’tsa brosajte!
Podymem stakany,sodvinem ikh razom!
Da zdravstvujut muzy,da zdravstvuet razum!
Ty,solntse svjatoe,gori!
Kak eta lampada bledneet
Pred jasnym voskhodom zari,
Tak lozhnaja mudrost’ mertsaet i tleet
Pred solntsem bessmertnym uma.
Da zdravstvuet solntse,da skroetsja t’ma!

 

 

Vakkhicheskaja Pesnja Op.27-1 / Dve pesni na slova A. Pushkina. ( 1888-1890 )
Александр Сергеевич Пушкин, Вакхическая песня ; Aleksandr Sergeyevich Pushkin, Vakkhicheskaja Pesnja. ( 1825 )
Алекса́ ндр Константи́ нович Глазуно́ в ; Aleksandr Konstantinovich Glazunov

 

 

 

 

ARTWORK_057_up

 

CLICK UP ! 「 Afternoon langour 」
Jean Joseph Benjamin Constant ( 1895 )

 

 

 

 

オリエントの歌

 

1. 彼女の瞳 ( あなたのアーチ型の眉 / 愛する人 )

お前の弧を描く眉は おお 恋人よ
天国の四阿 ( あずまや ) なのだ そこでほほ笑みながら
やさしい天使たちである お前の瞳が暮らしている

その輝き 世界中に広がる光は
その天使たちから発せられる 彼らはきらめきを
一緒に運んでくれるのだ この天国の野原から

 

2. 活気 ( 弾み )

おれに杯をよこせ
見ろよ そいつは蒼ざめた理性のランプなんかより ずっと明るく光っている
太陽が星どもよりも 明るく光っているみたいにな

おれに杯をよこせ
おれの大切な祈祷書の祈りを おれは みな忘れるだろう
読誦すべき全ての章を おれはワインに入れ 大切に残し

おれに杯をよこせ
歌を響かせて 踊りの天球へと突き抜けろ
力強い揺らぎで おれはこの世の支配者だ

 

3. 愛の贈り物 ( 中国のフルート : 笛 / 愛の贈り物 )

私は 折り取った一枝の小さな桃の花を
そして それを贈った美しい若い娘に
そのくちびるは 薔薇色で 天にかけて
ずっと柔らかだ 一番きれいな桃の花よりも

私は 捕らえた一羽の黒い燕を
そして それを贈った美しい若い娘に
その眉は ほっそりして黒く
燕の一対のほっそりした羽のようだ

次の日には桃の花は
萎れ 燕は去って行った
去って行ったのだ 遠くの青い山に
そこには桃の花の精霊が住んでいる

それでも 美しい若い娘の口は
甘く薔薇色だ 前にそうであったように
そして 彼女の眉の翼は
飛んで行くことなく 彼女をいつも飾っているのだ

 

4. 全能なる者 ( 全能者 )

この世界で最高の力を持つ人は 王座になんか座らない
そいつは お前の顔の中で咲いているのだ お前 驚嘆すべき人よ

昼間は金色の太陽によって 明るいのではない
お前の瞳から流れ出すのだ 驚異に満ちた光が

お前のほっそりした両手には 生の力が安らいでいるが
暗い死の力も取り出せるだろう お前が望むなら

お前みたいな悪者は 悪事を数限りなくするのだろう
だが安心しろ 天はお前を怒ってはいない

天使たちの仕事は 書き留めることのはずなのだ
お前が為した悪事を だが彼らは自分たちの責務を果たさない

彼らは お前が好きなのだ

 

5. 誓い ( 私の魂の真珠 )

私の魂の真珠たちは
他に何も願いを持っていないのだ あなたよ 素敵なひとよ
撒き散らされることの他には
あなたの小さな気まぐれな足元に
この心臓が脈打っている限り
私は あなたのものだ

私が埋葬されたら
私は 塵となって墓から舞い上がり
あなたの着物の裾にくちづけしよう
いっぱいの愛情を込めて

あなたは わたしにひどいことを言おうと思っているのだろうけれど
あなたは 間違っている
あなたのきつい言葉は そのくちびるを通るときに
とても甘美なものとなる そのすべてが
私の耳に届く時には
ただの愛情に満ちた 褒め言葉になっているのだ

私たちは 一度も一緒になったことがない
あなたと私とは
私があなたを喜ばせようとしたことを
あなたは軽蔑しているし
悲しみをあなたが私にもたらそうとしても
私はそれを拭い去るのだ

あなたをあらゆる宝で飾ろうとすると
あなたは私に腹を立てる
そして あなたの怒りの言葉を
ほほ笑みながら 私は受け入れるのだ
まるで優しい挨拶であるかのように

私はあなたの髪で編んでみたい
限りない長さのお下げ髪を
私を揺すってみたいのだ
星から星へと
この丸い世界の中で
喜びに満ちて あなたの美しさを讃えたい

 

 

Gesänge des Orients

 

1. Ihre Augen
Original poetry ; Deine gewölbten Brauen,o Geliebte
شمس‌الدین محمد بن بهاءالدّین حافظ شیرازی‎
Khwāja Shams al-Dīn Muḥammad Ḥāfiẓ-i Shīrāzī

Deine gewölbten Brauen,o Geliebte,
Sind Paradieseslauben,drunter lächelnd
Die holden Engel deiner Augen wohnen.

Der Glanz,der durch die Welt gebreitet ist,
Geht aus von diesen Engeln,die den Schimmer
Mitbrachten aus der Flur des Paradieses

 

2. Schwung
Original poetry ; Schwung
شمس‌الدین محمد بن بهاءالدّین حافظ شیرازی‎
Khwāja Shams al-Dīn Muḥammad Ḥāfiẓ-i Shīrāzī

Gebt mir meinen Becher!
Seht,er überstrahlt die blasse Lampe der Vernunft,
So wie die Sonne die Gestirne überstrahlt!

Gebt mir meinen Becher!
Sämtliche Gebete meines Breviers will ich vergessen,
Alle des in den Wein!

Gebt mir meinen Becher!
Und Gesang erschalle und dringe zu den tanzenden Sphären
Auf mit mächtigem Schwung! Ich bin der Herr der Welt

 

3. Liebesgeschenke
Die Chinesische Flöte / Liebesgeschenke ;
Hans Bethge

Ich pflückte eine kleine Pfirsichblüte
Und brachte sie der schönen jungen Frau,
Die Lippen hat o rosiger,beim Himmel,
Und zarter als die feinsten Pfirsichblüten.

Und eine schwarze Schwalbe fing ich ein
Und brachte sie der schönen jungen Frau,
Die Augenbrauen hat,so schlank und dunkel
Wie einer Schwalbe schlankes Flügelpaar.

Am andern Tage war die Pfirsichblüte
Verwelkt,die Schwalbe aber war entflohn,
Entflohn in jene fernen blauen Berge,
Wo der Genius der Pfirsichblüten wohnt.

Jedoch der Mund der schönen jungen Frau
Blieb süß und rosig,wie er voher glänzte,
Und ihrer Augenbrauen Flügelpaar
Flog nicht davon und ziert sie immerzu.

 

4. Die Allmächtige
Original poetry ; Die Allmächtige ;
شمس‌الدین محمد بن بهاءالدّین حافظ شیرازی
Khwāja Shams al-Dīn Muḥammad Ḥāfiẓ-i Shīrāzī

Die höchste Macht der Erde sitzt auf keinem Thron.
Sie blüht in deinem Angesicht,du Herrliche!

Der Tag wird durch die goldne Sonne nicht erhellt,
Aus deinen Augen fließt das wundervolle Licht!

In deinen schlanken Händen ruht die Macht des Lebens
Und auch die dunkle Macht des Todes,wie du willst.

Du Schlimme tust des Bösens ein gehäuftes Maß.
Tu es getrost,der Himmel zürnt dir nicht.

Der Engel Pflicht wär,aufzuschreiben,
Was du Böses tust,sie walten ihres Amtes nicht.

Sie lieben dich.

 

5. Huldigung
Original poetry ; Die Perlen meiner Seele
شمس‌الدین محمد بن بهاءالدّین حافظ شیرازی‎
Khwāja Shams al-Dīn Muḥammad Ḥāfiẓ-i Shīrāzī

Die Perlen meiner Seele
Haben keinen andern Sinn,du Süße,
Als daß ich sie hinstreue,
Vor deine kleinen launischen Füße.
Solange meine Pulse schlagen,
Gehör ich dir.

Wenn ich dereinst begraben bin,
Werde ich als Staub vom Grab her wirbeln
Und den Saum deines Gewandes küssen,
Voller Liebe.

Du meinst mir Kränkendes zu sagen.
Du irrst dich.
Deien Bitterkeiten gehen über Lippen,
Die so süß sind,daß alles,
Was mein Ohr erreicht,
Nur liebevolles Schmeicheln ist.

Niemals kommen wir zusammen,
Du und ich,
Was ich dir zuliebe tu,
Verschmähst du.
Gram,den du mir zufügst,
streif ich ab.

Schmück ich dich mit allen Kostbarkeiten,
Zürnst du mir.
Und deine Zornesworte
Lächelnd nehm ich sie
Wie einen Gruß der Gnade auf.

Ich möchte aus deinem Haar
Eine endlose Flechte winden,
Um mich hinzuschwingen
Von Stern zu Stern,
Um allen kreisenden Welten
Frohlockend deine Schönheit zu künden.

 

 

Richard Georg Strauss
Gesänge des Orients Op.77 TrV 257. ( 1928 )
Hans Bethge

 

 

 

 

Bacchus

 

CLICK UP ! 「 Eine Weihung an Bacchus, Une offrande à Bacchus, A dedication to Bacchus 」
Sir Lawrence Alma-Tadema ( 1889 )

 

 

 

 

バッカス賛歌

 

決してないのだ われを信じよ 神が現れることは
ただひとりだけで
陽気なバッカスが現れれば
すぐにアモール あのほほ笑む少年がやってくる
壮健なフェブスも そこに見つかる
神々は近づき 神々は到着する 天界の方たちはみな
神々と共に この地上の広間をいっぱいにするのだ

告げよ いかにしてわれは仕えるのか この地上に生まれし者が
天界のコーラスに
われに与えたまえ 御身らが不滅の生を
神々よ 何を御身らに この死すべき者が与えることができようか
御身らのオリンポスへと われを引き上げたまえ
歓喜 それはただユピテルの宮殿の中だけにあるのだ
おお神酒を満たしたまえ われに杯を与えたまえ

彼に杯を与えたまえ おお注ぎたまえ詩人に
ヘベよ ただの ただの一度だけでも注ぐのだ
彼の目を天界の露で濡らせ
彼にスチュクス川 あの嫌われしものが見えなくなって
われらの一員だと思いこむように
ざわめき はじける 天界の泉
胸は穏やかになり 視界は明るくなるのだ

 

 

Dithyrambe

 

Nimmer,das glaubt mir,erscheinen die Götter,
Nimmer allein,
Kaum daß ich Bacchus,den lustigen,habe,
Kommt auch schon Amor,der lächelnde Knabe,
Phöbus der Herrliche findet sich ein,
Sie nahen,sie kommen,die Himmlischen alle,
Mit Göttern erfüllt sich die irdische Halle.

Sagt,wie bewirt ich,der Erdegeborne,
Himmlischen Chor?
Schenket mir euer unsterbliches Leben,
Götter! Was kann euch der Sterbliche geben?
Hebet zu eurem Olymp mich empor!
Die Freude,sie wohnt nur in Jupiters Saale,
O füllet mit Nektar,o reich mir die Schale!

Reich ihm die Schale! O schenke dem Dichter,
Hebe,nur ein; schenke nur ein!
Netz ihm die Augen mit himmlischen Taue,
Daß er den Styx,den verhaßten,nicht schaue,
Einer der Unsern sich dünke zu sein.
Sie rauschet,sie perlet,die himmlische Quelle,
Der Busen wird ruhig,das Auge wird helle.

 

 

Friedrich von Schiller
Franz Peter Schubert, Dithyrambe D 801.( 1826 )

 

 

 

 

Victor Hugo_u

 

CLICK UP ! 「 La vague ou Ma destinée ; The wave or My destiny 」
Vicomte Victor Marie Hugo ( 1857 )
Plume et lavis d’encre brune, gouache, papier vélin.

 

 

 

 

エクスタシー

 

私は一人波打ち際にいた 星の輝く夜
空には雲一つなく 海には帆一つなかった
私の目は見つめていた はるか遠くの世界を この現実の世界を
森や山 この自然のすべてが
問いを発しているように思う 混乱したつぶやきのうちに
海の波に 海の波に 天上の炎に

そして金の星たちは 無限の大群となって
大声で 小声で 千ものハーモニーで
言ったのだ その炎の冠を傾けて
そして青い波たちも 何ものにも支配されず 妨げられず
言ったのだ その波頭の泡を折り曲げて
それは主だ 主なる神なのだ

 

 

Extase

 

J’étais seul près des flots,par une nuit d’étoiles.
Pas un nuage aux cieux,sur les mers pas de voiles.
Mes yeux plongeaient plus loin que le monde,le monde réel.
Et les bois,et les monts,et toute la nature,
Semblaient interroger dans un confus murmure
Les flots des mers,les flots des mers,les feux du ciel.

Et les étoiles d’or,légions infinies,
À voix haute,à voix basse,avec mille harmonies,
Disaient,en inclinant leurs couronnes de feu;
Et les flots bleus,que rien ne gouverne et n’arrête,
Disaient en recourbant l’écume de leur crête:
– C’est le Seigneur,le seigneur Dieu!

 

 

Vicomte Victor Marie Hugo
” Les orientales ” ( 1829 ) / Titre : Extase.
Richard Wagner, Extase WWV 54. ( 1839 )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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056 : 忘れられた劫初

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

056_ARTWORK_2017_11_28

 

CLICK UP ! 「 Waldsee, Wolke 」
Archip Iwanowitsch Kuindshi ; Архип Иванович Куинджи ( after 1882 )

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 056 「 忘れられた劫初 ( ごうしょ ) 」

 

 

大地の全ての存在 : 時祷書 「 巡礼の書 」

 

この目を潰したまえど 汝が姿をとらえてみせる
聴く耳を奪えども 汝を聞きつづけてみせる
たとえ足がなくとも 歩み寄ってみせる
声枯れ果てて口がなくとも なお呼びつづけてみせる
両の腕を断つとも 汝を抱えてみせる
一心をこめて 片手でとるように易く
この鼓動を止めても ( とどめても ) まだ脳髄が働きつづける
そして この脳髄までを炎に召されるならば
流るる血潮で担いつづけてみせる

 

 

Lösch mir die Augen aus

 

Lösch mir die Augen aus : ich kann dich sehn,
wirf mir die Ohren zu: ich kann dich hören,
und ohne Füsse kann ich zu dir gehn,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich auf meinem Blute tragen.

 

 

Rainer Maria Rilke
aus Das Stundenbuch
Das Buch von der Pilgerschaft

 

 

 

 

056_ARTWORK_2017_11_28_under

 

CLICK UP ! 「 Der Elbrus, Mondnacht 」
Archip Iwanowitsch Kuindshi ; Архип Иванович Куинджи ( 1890-1895 )

 

 

 

 

道程への一歩:予感

 

さてふたたび私の深い生命は いよいよ高らかに鳴り響き騒めいてゆく
まるでいま あたかも広く開けた川の両岸へと 川の中をひろがりゆくように
事物たちは 私にますます近親しくなり  
そうして 形象の全てがますますはっきりと 明らかに見えてくる
名もないものに 私は一層の親しみを感じ覚える
五感の翼をひろげ まるで鳥と巣立つように檞の木から
感覚の翼に乗って 風が吹き流れる大空高く舞い上がり飛びたつ
はたまた 千各々に砕け輝く昼の池へと
水の屈折した日光 ( ひざし ) の中に
まるで魚たちの背中に担われながら 潜り込み沈みゆく私の感情よ

 

 

Fortschritt

 

Und wieder rauscht mein tiefes Leben lauter,
als ob es jetzt in breitern Ufern ginge.
Immer verwandter werden mir die Dinge
und alle Bilder immer angeschauter.
Dem Namenlosen fühl ich mich vertrauter:
Mit meinen Sinnen, wie mit Vögeln, reiche
ich in die windigen Himmel aus der Eiche,
und in den abgebrochnen Tag der Teiche
sinkt, wie auf Fischen stehend, mein Gefühl.

 

 

Rainer Maria Rilke
aus Das Buch der Bilder

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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055 : 単力性によって沈む

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

Print

 

CLICK UP ! 「 Fantine abandonnée ; V.Hugo / Les Misérables 」
Eugène Carrière ( En 1903 )

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 055 「 単力性によって沈む 」

 

 

脳裡の颶風 ( ぐふう )

 

…… われわれは前に この人の内心の奥底をのぞいたことがあるが
さらになお のぞくべき時がきた
しかし それをなすには われわれは深い感動と戦慄とを自ら禁じ得ない
この種の考察ほど恐ろしいものはない
人の心眼は人間のうちにおいて 最も多く光輝と暗黒とを見いだす
またこれ以上に 恐るべき 複雑な 神秘な 無限なものは 何も見ることができない
海洋よりも壮大なる光景 それは天空である 天空よりも壮大なる光景
それは実に 人の魂の内奥である

人の内心の詩を作らんには
たとえそれが ただ一個人に関してであろうとも
たとえ最も下等な一人の者に関してであろうとも
世のあらゆる叙事詩を打って一丸となし
一つのすぐれたる完全なる叙事詩になすを要するであろう
人の内心 そは空想と欲念と企画と混沌界であり
夢想の坩堝であり 恥ずべき諸々の観念の巣窟である
そは詭弁の魔窟であり 情欲の戦場である
ある時を期して 考えに沈める一人の人の蒼白なる顔をとおし
その内部をのぞき その魂をのぞき その暗黒のうちをうかがい見よ
そこにこそ 外部の静穏の下に ホメロスの描ける巨人の戦いがあり
ミルトンの語れる 竜や九頭蛇の混戦があり 妖怪の群れがあり
ダンテの言える幻の渦がある
人が皆自己のうちに有し それによって脳裏の意志と生涯の行動とを測って
絶望するこの無際限は いかに幽玄なるものぞ

ダンテは かつて地獄の門に出会い その前に躊躇した
ここにも また吾人の前に くぐるを躊躇せざるを得ない門がある
しかして あえて それをくぐってみよう ……

…… 人の思想が ある観念の方へ立ち戻るのを止めることができないのは
あたかも 海が浜辺に寄せ返すのを止めることができないと同じである
船乗りにとって それを潮という 罪人にとっては それを悔恨という
神は海洋を持ち上げると同じくまた人の魂をも持ち上げる ……

…… 人間は確かに自分自身に向かって話しかけることがある
思考する生物たる人間にして それを経験しなかった者は一人もあるまい
言語なるものは 人の内部において 思想より本心へ 本心より思想へと往復する時ほど
荘厳なる神秘さを取ることはない ……

…… 人は外部の沈黙を破らずして 自己のうちにおいて 言い 語り 叫ぶものである
そこに非常な喧噪がある
口を除いてすべてのものが われわれのうちにおいて 語る
魂のうちの現実は それが目に見るを得ず 手に触るるを得ざるのゆえをもって
現実でないという理由にはならない ……

 

 

Une tempête sous un crâne

 

…… Nous avons déjà regardé dans les profondeurs de cette conscience; le moment est venu d’y regarder encore. Nous ne le faisons pas sans émotion et sans tremblement. Il n’existe rien de plus terrifiant que cette sorte de contemplation. L’œil de l’esprit ne peut trouver nulle part plus d’éblouissements ni plus de ténèbres que dans l’homme; il ne peut se fixer sur aucune chose qui soit plus redoutable, plus compliquée, plus mystérieuse et plus infinie. Il y a un spectacle plus grand que la mer, c’est le ciel; il y a un spectacle plus grand que le ciel, c’est l’intérieur de l’âme.

Faire le poème de la conscience humaine, ne fût-ce qu’à propos d’un seul homme, ne fût-ce qu’à propos du plus infime des hommes, ce serait fondre toutes les épopées dans une épopée supérieure et définitive. La conscience, c’est le chaos des chimères, des convoitises et des tentatives, la fournaise des rêves, l’antre des idées dont on a honte; c’est le pandémonium des sophismes, c’est le champ de bataille des passions. À de certaines heures, pénétrez à travers la face livide d’un être humain qui réfléchit, et regardez derrière, regardez dans cette âme, regardez dans cette obscurité. Il y a là, sous le silence extérieur, des combats de géants comme dans Homère, des mêlées de dragons et d’hydres et des nuées de fantômes comme dans Milton, des spirales visionnaires comme chez Dante. Chose sombre que cet infini que tout homme porte en soi et auquel il mesure avec désespoir les volontés de son cerveau et les actions de sa vie!

Dante Alighieri rencontra un jour une sinistre porte devant laquelle il hésita. En voici une aussi devant nous, au seuil de laquelle nous hésitons. Entrons pourtant. ………

…… On n’empêche pas plus la pensée de revenir à une idée que la mer de revenir à un rivage. Pour le matelot, cela s’appelle la marée; pour le coupable, cela s’appelle le remords. Dieu soulève l’âme comme l’océan.

Au bout de peu d’instants, il eut beau faire, il reprit ce sombre dialogue dans lequel c’était lui qui parlait et lui qui écoutait, disant ce qu’il eût voulu taire, écoutant ce qu’il n’eût pas voulu entendre, cédant à cette puissance mystérieuse qui lui disait: pense! comme elle disait il y a deux mille ans à un autre condamné, marche! ……

…… Il est certain qu’on se parle à soi-même, il n’est pas un être pensant qui ne l’ait éprouvé. On peut dire même que le verbe n’est jamais un plus magnifique mystère que lorsqu’il va, dans l’intérieur d’un homme, de la pensée à la conscience et qu’il retourne de la conscience à la pensée. C’est dans ce sens seulement qu’il faut entendre les mots souvent employés dans ce chapitre, il dit, il s’écria. On se dit, on se parle, on s’écrie en soi-même, sans que le silence extérieur soit rompu. Il y a un grand tumulte; tout parle en nous, excepté la bouche. Les réalités de l’âme, pour n’être point visibles et palpables, n’en sont pas moins des réalités. ………

 

 

Victor, Marie Hugo
Les Misérables
Tome I – FANTINE
Livre septième – L’affaire Champmathieu
Chapitre III – Une tempête sous un crâne

 

 

 

 

ARTWORK_055_under

 

CLICK UP ! 「 Fantine 」
The subject of the painting is Fantine, a character in Victor Hugo’s novel Les Misérables
Margaret Bernardine Hall ( 1886 )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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054 : 望むらくは

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2017 )

 

 

26_Ferdinand_Keller_-_Jagender_Jüngling

 

CLICK UP ! 「 Jagender Jüngling ; Young hunter 」
Ferdinand Keller ( 1881 )

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 054 「 望むらくは 」

 

 

美の賛歌

 

見えない力の不可思議な影が
我らの間に漂っている
花々をめぐる風のように
ゆらゆらと この世界を訪問する
松林に注ぐ月光のように
あちこちと 定めなく
人々のもとを訪れる
たそがれの光のように
星明りに照らされた雲のように
たゆたう音の余韻のように
優美というより 神秘が似合う
得体の知れぬ影のように

美の精よ お前は どこへ去ったのだ
お前は 触れるものすべてを
美しい色に染め上げてくれた
何故 我らを見捨てて 消え去ったのだ
このほの暗く うつろな涙の谷を
かの渓流の上には
もはや 虹が輝くことはないのか
かつて 輝いていたものも色あせたままなのか
恐れや夢 生と死が
地上の明るみを ぼやけさせるのは何故だ
人は 何故 愛と憎しみ
希望と挫折を 繰り返さねばならぬのだ

これらの問いに至高の声が
賢者や詩人に答えることはなかった
だから 悪魔 亡霊 などという言葉が
彼らの口からついて出るのだ
かすかな呪文を唱えたところで
見るもの聞くもののすべてから
疑惑や無常さが消え去りはしない
美の精の光のみが 不安な夢を癒してくれる
山々を抱き包む霧のように
風にただよう音楽のように
真夜中の小川に映る月明かりのように

愛や希望や自信は ふとしたはずみに
雲のように去来する
人間は 不死に 万能になる
美の精よ お前は おぼろげながらも
人間の心によりどころをもたらすのだ
共感のメッセンジャーよ
愛するものの目に 見え隠れするものよ
お前は 炎にとって 闇がそうあるように
人間の心を引き立てる使者だ
我らを訪れたまま 去らないでくれ
暗い現実が 墓場と化さないように
生きることが 辛くならないように

少年の頃 私は 聖霊を求めて懺悔の部屋や
洞窟や廃墟を探し回り 
星明りの森をさまよい 求め続けた
死んだ聖人たちとの魂の交流を
小さい頃に教えられた尊い名を叫びながら
だが 私の声は届かず 得るところは何もなかった
あの人生の一時期
あたたかい風が すべてのものを生き生きとさせ
鳥が歌い 花々がはじけるとき
深い物思いに沈んだ私に
突然 美の精霊が影をさした
私は 叫び 恍惚のうちに こぶしを握った

それ以来 私は 自分の力を美に捧げた
その誓いは 今も固い
高鳴る心と すばしこい目で
悠久の美の幻影たちを
声なき墓場から呼び起こしては
幻想的な臥所から喜びに満ちて
夜のしじまを眺め渡した
どんな喜びも希望がなければ
無邪気に喜ぶことはできない
世界が暗黒から解放されることもない
美こそが おお愛すべき 不可思議なものよ
言葉では現せぬものをもたらしうる

かくて私の日々は 厳かで穏やかなものとなり
人生の真昼を過ぎた今 調和に包まれている
今は 秋 空は 晴れやかに輝き
夏の間は 見えなかったものが 今は 見える
存在しなかったものが存在する
美の精よ 自然の真の姿を
たよりない私のために 現してくれ
生きていく私のために 平安を与えてくれ
何よりも お前を賛美する私のために
美しさのあらゆる形を示してくれ
晴れやかな妖精よ 私に呪文をかけてくれ
自分をつつしみ 他人を愛することができるように

 

 

Hymn to Intellectual Beauty

 

The awful shadow of some unseen Power
Floats through unseen among us,?visiting
This various world with as inconstant wing
As summer winds that creep from flower to flower,?
Like moonbeams that behind some piny mountain shower,
It visits with inconstant glance
Each human heart and countenance;
Like hues and harmonies of evening,?
Like clouds in starlight widely spread,?
Like memory of music fled,?
Like aught that for its grace may be
Dear, and yet dearer for its mystery.

Spirit of Beauty, that dost consecrate
With thine own hues all thou dost shine upon
Of human thought or form,?where art thou gone?
Why dost thou pass away and leave our state,
This dim vast vale of tears, vacant and desolate?
Ask why the sunlight not for ever
Weaves rainbows o’er yon mountain-river,
Why aught should fail and fade that once is shown,
Why fear and dream and death and birth
Cast on the daylight of this earth
Such gloom,?why man has such a scope
For love and hate, despondency and hope?

No voice from some sublimer world hath ever
To sage or poet these responses given?
Therefore the names of Demon, Ghost, and Heaven,
Remain the records of their vain endeavour,
Frail spells?whose uttered charm might not avail to sever,
From all we hear and all we see,
Doubt, chance, and mutability.
Thy light alone?like mist o’er the mountains driven,
Or music by the night-wind sent
Through strings of some still instrument,
Or moonlight on a midnight stream,
Gives grace and truth to life’s unquiet dream.

Love, Hope, and Self-esteem, like clouds depart
And come, for some uncertain moments lent.
Man were immortal, and omnipotent,
Didst thou, unknown and awful as thou art,
Keep with thy glorious train firm state within his heart.
Thou messenger of sympathies,
That wax and wane in lovers’ eyes?
Thou?that to human thought art nourishment,
Like darkness to a dying flame!
Depart not as thy shadow came,
Depart not?lest the grave should be,
Like life and fear, a dark reality.

While yet a boy I sought for ghosts, and sped
Through many a listening chamber, cave and ruin,
And starlight wood, with fearful steps pursuing
Hopes of high talk with the departed dead.
I called on poisonous names with which our youth is fed;
I was not heard?I saw them not?
When musing deeply on the lot
Of life, at that sweet time when winds are wooing
All vital things that wake to bring
News of birds and blossoming,?
Sudden, thy shadow fell on me;
I shrieked, and clasped my hands in ecstasy!

I vowed that I would dedicate my powers
To thee and thine?have I not kept the vow?
With beating heart and streaming eyes, even now
I call the phantoms of a thousand hours
Each from his voiceless grave: they have in visioned bowers
Of studious zeal or love’s delight
Outwatched with me the envious night?
They know that never joy illumed my brow
Unlinked with hope that thou wouldst free
This world from its dark slavery,
That thou?O awful Loveliness,
Wouldst give whate’er these words cannot express.

The day becomes more solemn and serene
When noon is past?there is a harmony
In autumn, and a lustre in its sky,
Which through the summer is not heard or seen,
As if it could not be, as if it had not been!
Thus let thy power, which like the truth
Of nature on my passive youth
Descended, to my onward life supply
Its calm?to one who worships thee,
And every form containing thee,
Whom, Spirit fair, thy spells did bind
To fear himself, and love all human kind.

 

 

Percy Bysshe Shelley

 

 

 

 

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053 : 有るにもあらず

 

 

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the-hard-lesson-1884ブグロー

 

CLICK UP ! 「 La leçon difficile ; A lição Difícil / The Difficult Lesson 」
William Adolphe Bouguereau ( 1884 )

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 053 「 有るにもあらず 」

 

 

冷たさが人を包んで

 

子どもの頃からわたしは ひととは
違ったようにふるまい ひととは
違ったものを見て ひととは
ことなる泉から汲み取った
ひととは 異なるものに悲しみを
感じ取り ひととは 異なるものに
喜びを感じた
わたしが愛したのは ひとりでいることだった

子どものころ この波乱の人生の
夜明けの時期にあたり
わたしに取り付いた神秘は
善悪の深みからやってきた
激流からも 泉からも
真っ赤な岸壁からも やってきた
また黄金の秋の色に染まりながら

わたしの周りを回転する太陽からも
わたしの近くを通り過ぎていった
イナビカリからもやってきた
とどろく雷鳴と嵐
青々とした 空に浮かんだ
悪魔のような形相の
雲からもやってきた

 

 

Alone

 

From childhood’s hour I have not been
As others were; I have not seen
As others saw; I could not bring
My passions from a common spring.
From the same source I have not taken
My sorrow; I could not awaken
My heart to joy at the same tone;
And all I loved, I loved alone.

Then- in my childhood, in the dawn
Of a most stormy life- was drawn
From every depth of good and ill
The mystery which binds me still:
From the torrent, or the fountain,
From the red cliff of the mountain,
From the sun that round me rolled
In its autumn tint of gold,
From the lightning in the sky
As it passed me flying by,
From the thunder and th storm,
And the cloud that took the form
( When the rest of Heaven was blue )
Of a demon in my view.

 

 

Edgar Allan Poe

 

 

 

 

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052 : 矯めつ眇めつ

 

 

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CLICK UP ! 「 The Prophetess Anna( Hannah‎ )/ popular name : Rembrandt’s Mother 」
Rembrandt Harmenszoon van Rijn ( 1631 )

 

 

 

 

ARTWORK : 5 – 052 「 矯めつ眇めつ ( ためつすがめつ ) 」

 

 

冷たさが人を包んで

 

冷たさが人を包んで 粘土のように変えるとき
不滅の魂よ 汝は どこにさまよい出るのだ
汝は 死すことなく とどまることもなく
抜け殻となった体を残して飛び出す
もはや 形にとらわれない汝は
惑星の軌道をひとつづつたどっていくのか
それとも 広大な宇宙を一瞬のうちに
内なる目でとらえるのか

永遠にして無際限 また 衰えることなく
外からは見られぬが 自らは
地上 また 天空のすべてを見る
記憶の中にあるいかなる残渣も
暗い彼方に過ぎ去った年月をも
呼び戻し 見渡すことが出来る
汝は 一瞥を以て あらゆるものを見
すべてを 一瞬のうちに現前させる

天地創造の はるか以前まで
汝の目は 混沌を突き抜けて遡る
宇宙の彼方に天空が生じたその場所へと
汝の魂は 遊泳していく
そして 未来が生成するさまを
汝の一瞥は 見逃さない
太陽が消滅し 宇宙が崩壊しても
汝は 永遠のうちにとどまり続ける

愛 希望 憎しみ そして 恐怖を超えて
汝は 清浄な命を生き続ける
地上では 一年にあたる歩みも
汝にとっては 一瞬のことに過ぎない
羽ばたけ 羽ばたけ 翼なしに
あらゆるものを越えて 飛んでゆけ
名状しがたき 永遠の存在
死などというものは 忘れてしまえ

 

 

When coldness wraps this suffering clay

 

When coldness wraps this suffering clay,
Ah! whither strays the immortal mind?
It cannot die, it cannot stay,
But leaves its darken’d dust behind.
Then, unembodied, doth it trace
By steps each planet’s heavenly way-
Or fill at once the realms of space,
A thing of eyes, that all survey-

Eternal, boundless, undecay’d,
A thought unseen, but seeing all,
All, all in earth or skies display’d,
Shall it survey, shall it recal:
Each fainter trace that memory holds
So darkly of departed years,
In one broad glance the soul beholds,
And all, that was, at once appears.

Before Creation peopled earth,
Its eye shall roll through chaos back;
And where the farthest heaven had birth,
The spirit trace its rising track.
And where the future mars or makes,
Its glance dilate o’er all to be,
While sun is quench’d or system breaks,
Fix’d in its own eternity.

Above or Love, Hope, Hate, or Fear,
It lives all passionless and pure:
An age shall fleet like earthly year;
Its years as moments shall endure.
Away, away, without a wing,
O’er all, through all, its thoughts shall fly;
A nameless and eternal thing,
Forgetting what it was to die.

 

 

Lord Byron ; George Gordon Byron, 6th Baron Byron

 

 

 

 

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