カテゴリー別アーカイブ: ARTWORK : 070 ~ 079

070 : 謎が悉す不可解な万有の真相

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2018 )

 

 

ARTWORK_070_under (1)

 

CLICK UP ! ” First Future ”
Etching with aquatint, print 2 of the second edition.
Max Klinger ( 1879-80 ; print made 1882 )
Source : Saint Louis Art Museum official site
From Wikimedia Commons, the free media repository, https://commons.wikimedia.org/wiki/
File:Max Klinger – First Future.jpg

 

 

 

 

ARTWORK : 070 「 謎が悉す不可解な万有の真相 」

 

 

シュトラウス : 交響詩 ツァラトゥストラは こう語った < ニーチェに従って自由に >
( ニーチェ :「 ツァラトゥストラは こう語った 」 より )

 

凝視 崇拝 経験 疑い 理解 絶望
舞踏の歌 夜の彷徨い人の歌 ( 舞踏讃歌 情熱 満たされたあこがれ )
自然の動機
畏怖の動機 あこがれの動機 信仰のテーマ
生の衝動の動機
情熱の主題 嫌悪の動機 疑いの動機
舞踏の動機

ニーチェに従って自由に

1. 序奏( 序説 )/ 日の出
2. 世界の背後を説く者について
3. 大いなるあこがれについて
4. 喜びの そして苦しみの情熱について ( 喜びと情熱について )
5. 墓場の歌
6. 学問について
7. 病より癒え行く者 ( 快癒に向かう者 )
8. 舞踏の歌
9. 夜の彷徨い人 ( 流離い人 ) の歌

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
( aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche )

 

 

Schauen, Anbeten, Erleben, Zweifeln, Erkennen, Verzweifeln.
Das Tanzlied, Nachtwandlerlied ; Tanzhymnus, Leidenschaft, erfüllte Sehnsucht.

Naturmotiv.
Schauer-motiv, Sehnsuchtsmotiv, Glaubensthema.
Lebenstriebmotiv.
Leidenschaftsthema, Ekel-mot, Zweifel-motiv.
Tanzmotiv.

frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche.

1. Einleitung ( Vorrede )/ Sonnenaufgang
2. Von den Hinterweltlern
3. Von der großen Sehnsucht
4. Von den Freuden-und Leidenschaften
5. Das Grablied
6. Von der Wissenschaft
7. Der Genesende
8. Das Tanzlied
9. Nachtwandlerlied

 

 

 

 

9. 夜の彷徨い人 ( 流離い人 ) の歌

 

 

嫌悪の動機 疑いの動機 生の衝動の動機 反復

情熱の主題 よろこびの情熱

自然の動機

 

 

9. Nachtwandlerlied

 

Ekel-motiv, Zweifel-motiv, ebenstriebmoti.

Leidenschaftsthema, Freudenschaft.

Naturmotiv.

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
9. Nachtwandlerlied, Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
( aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche )

 

 

 

 

Max Klinger, "Intermezzi" Opus IV, 1881, Plate XII, "Amor, God und Jenseits."

 

CLICK UP ! ” Intermezzi Portfolio,” Opus IV, Plate XII, ” Amor, God und Jenseits.”
Max Klinger ( 1881 )

 

 

 

 

ニーチェ : 「 ツァラトゥストラは こう語った 」 第3部 / 第二の舞踏の歌

 

…… 鐘が 真夜中の時を打つのを聞くと
最初の一つから 最後の十二までの間 あなたは ずっとあのことを考えるのです……

…… 一つ
おお人間よ しかと聞け
…… 二つ
深い真夜中は 何を語るか
…… 三つ
私は 眠りに眠り
…… 四つ
深い夢から いま 目が覚めた
…… 五つ
この世は深い
…… 六つ
昼が考えたよりも さらに深い
…… 七つ
この世の嘆き苦しみは深い
…… 八つ
しかし このよろこび それは 心の底からの 哀しみ 苦悩 それよりも一層深い
…… 九つ
嘆き 苦しみ その声は言う 終わってくれと
…… 十
しかし すべてのよろこびは 永遠を欲してやまぬ
…… 十一
そう 深い 深い永遠を
…… 十二

 

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche : Also sprach Zarathustra, Ein Buch für Alle und Keinen.
Dritter Teil. Also sprach Zarathustra. Also sprach Zarathustra / Das andere Tanzlied

 

1.

»In dein Auge schaute ich jüngst, o Leben: Gold sah ich in deinem Nacht-Auge blinken, – mein Herz stand still vor dieser Wollust:
– einen goldenen Kahn sah ich blinken auf nächtigen Gewässern, einen sinkenden, trinkenden, wieder winkenden goldenen Schaukel-Kahn!
Nach meinem Fuße, dem tanzwütigen, warfst du einen Blick, einen lachenden fragenden schmelzenden Schaukel-Blick:
Zweimal nur regtest du deine Klapper mit kleinen Händen – da schaukelte schon mein Fuß vor Tanz-Wut. –
Meine Fersen bäumten sich, meine Zehen horchten, dich zu verstehen: trägt doch der Tänzer sein Ohr – in seinen Zehen!
Zu dir hin sprang ich: da flohst du zurück vor meinem Sprunge; und gegen mich züngelte deines fliehenden fliegenden Haars Zunge!
Von dir weg sprang ich und von deinen Schlangen: da standst du schon, halbgewandt, das Auge voll Verlangen.
Mit krummen Blicken – lehrst du mich krumme Bahnen; auf krummen Bahnen lernt mein Fuß – Tücken!
Ich fürchte dich nahe, ich liebe dich ferne; deine Flucht lockt mich, dein Suchen stockt mich – ich leide, aber was litt ich um dich nicht gerne!
Deren Kälte zündet, deren Haß verführt, deren Flucht bindet, deren Spott – rührt:
– wer haßte dich nicht, dich große Binderin, Umwinderin, Versucherin, Sucherin, Finderin! Wer liebte dich nicht, dich unschuldige, ungeduldige, windseilige, kindsäugige Sünderin!
Wohin ziehst du mich jetzt, du Ausbund und Unband? Und jetzt fliehst du mich wieder, du süßer Wildfang und Undank!
Ich tanze dir nach, ich folge dir auch auf geringer Spur. Wo bist du? Gib mir die Hand! Oder einen Finger nur!
Hier sind Höhlen und Dickichte: wir werden uns verirren! – Halt! Steh still! Siehst du nicht Eulen und Fledermäuse schwirren?
Du Eule! Du Fledermaus! Du willst mich äffen? Wo sind wir? Von den Hunden lerntest du dies Heulen und Kläffen.
Du fletschest mich lieblich an mit weißen Zähnlein, deine bösen Augen springen gegen mich aus lockichtem Mähnlein!
Das ist ein Tanz über Stock und Stein: ich bin der Jäger – willst du mein Hund oder meine Gemse sein?
Jetzt neben mir! Und geschwind, du boshafte Springerin! Jetzt hinauf! Und hinüber! – Wehe! Da fiel ich selber im Springen hin!
O sieh mich liegen, du Übermut, und um Gnade flehn! Gerne möchte ich mit dir – lieblichere Pfade gehn!
– der Liebe Pfade durch stille bunte Büsche! Oder dort den See entlang: da schwimmen und tanzen Goldfische!
Du bist jetzt müde? Da drüben sind Schafe und Abendröten: ist es nicht schön, zu schlafen, wenn Schäfer flöten?
Du bist so arg müde? Ich trage dich hin, laß nur die Arme sinken! Und hast du Durst – ich hätte wohl etwas, aber dein Mund will es nicht trinken! –
– O diese verfluchte flinke gelenke Schlange und Schlupf-Hexe! Wo bist du hin? Aber im Gesicht fühle ich von deiner Hand zwei Tupfen und rote Klexe!
Ich bin es wahrlich müde, immer dein schafichter Schäfer zu sein! Du Hexe, habe ich dir bisher gesungen, nun sollst du mir – schrein!
Nach dem Takt meiner Peitsche sollst du mir tanzen und schrein! Ich vergaß doch die Peitsche nicht? – Nein!« –

2.

Da antwortete mir das Leben also und hielt sich dabei die zierlichen Ohren zu:
»O Zarathustra! Klatsche doch nicht so fürchterlich mit deiner Peitsche! Du weißt es ja: Lärm mordet Gedanken – und eben kommen mir so zärtliche Gedanken.
Wir sind beide zwei rechte Tunichtgute und Tunichtböse. Jenseits von Gut und Böse fanden wir unser Eiland und unsre grüne Wiese – wir zwei allein! Darum müssen wir schon einander gut sein!
Und lieben wir uns auch nicht von Grund aus –, muß man sich denn gram sein, wenn man sich nicht von Grund aus liebt?
Und daß ich dir gut bin und oft zu gut, das weißt du: und der Grund ist, daß ich auf deine Weisheit eifersüchtig bin. Ah, diese tolle alte Närrin von Weisheit!
Wenn dir deine Weisheit einmal davonliefe, ach! da liefe dir schnell auch meine Liebe noch davon.« –

Darauf blickte das Leben nachdenklich hinter sich und um sich und sagte leise: »O Zarathustra, du bist mir nicht treu genug!
Du liebst mich lange nicht so sehr wie du redest; ich weiß, du denkst daran, daß du mich bald verlassen willst.
Es gibt eine alte schwere schwere Brumm-Glocke: die brummt nachts bis zu deiner Höhle hinauf: –
– hörst du diese Glocke mitternachts die Stunde schlagen, so denkst du zwischen eins und zwölf daran –
– du denkst daran, o Zarathustra, ich weiß es, daß du mich bald verlassen willst!« –

»Ja«, antwortete ich zögernd, »aber du weißt es auch –« Und ich sagte ihr etwas ins Ohr, mitten hinein zwischen ihre verwirrten gelben törichten Haar-Zotteln.
»Du weißt das, o Zarathustra? Das weiß niemand. – –«
Und wir sahen uns an und blickten auf die grüne Wiese, über welche eben der kühle Abend lief, und weinten miteinander. – Damals aber war mir das Leben lieber, als je alle meine Weisheit. –

3.

…… Eins!
O Mensch! Gib acht!
…… Zwei!
Was spricht die tiefe Mitternacht?
…… Drei!
Ich schlief, ich schlief –,
…… Vier!
Aus tiefem Traum bin ich erwacht: –
…… Fünf!
Die Welt ist tief,
…… Sechs!
Und tiefer als der Tag gedacht.
…… Sieben!
Tief ist ihr Weh –,
…… Acht!
Lust – tiefer noch als Herzeleid:
…… Neun!
Weh spricht: Vergeh!
…… Zehn!
Doch alle Lust will Ewigkeit –,
…… Elf!
– will tiefe, tiefe Ewigkeit!
…… Zwölf!

 

 

ニーチェ : 「 ツァラトゥストラは こう語った 」 第4部 / 酔歌

 

おお人間よ おお人間よ
心せよ 心せよ
何を語っているのか 深い真夜中は
われは 眠っていた われは 眠っていた
深き夢より われは 目覚める
世界は 深い
はるかに深いのだ 昼間が考えていたよりもずっと
おお人間よ おお人間よ
深い 深い 深いのは その苦悩 深いのは その苦悩
だが快楽は 心の苦悩より なお深いのだ
苦悩は 語る 消え去れと
だが あらゆる快楽は 永遠を求める
深い 深い 永遠を求めるのだ

 

マーラ― : 交響曲 第3番
第4楽章 ” おお人間よ 心せよ / 酔いしれた者の歌 ” ( ツァラトゥストゥラの真夜中の歌 )
ニーチェ :「 ツァラトゥストゥラは こう語った 」 より

 

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche : Also sprach Zarathustra, Ein Buch für Alle und Keinen.
Vierter und letzter Theil. Also sprach Zarathustra ” Das Nachtwandler-Lied ; Das trunkene Lied ” / 12.

 

O Mensch! O Mensch!
Gib acht! Gib acht!
Was spricht,die tiefe Mitternacht?
Ich schlief,ich schlief
Aus tiefem Traum bin ich erwacht!
Die Welt ist tief!
und tiefer,als der Tag gedacht!
O Mensch! O Mensch!
Tief ! Tief ! Tief ist ihr Weh!,Tief ist ihr Weh!,
Lust Lust tiefer noch als Herzeleid!
Weh spricht: Vergeh! Weh spricht: Vergeh!
Doch alle Lust will Ewigkeit -,
will tiefe,tiefe Ewigkeit!”

 

G.Mahler : Symphony No.3
4th movement ” O Mensch! Gib acht ” ( Zarathustras Mitternachts )
aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche.

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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071 : 体相用の大いなる心象

 

 

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ARTWORK_071_t

 

CLICK UP ! 「 Medea ; Tragödie nach ‘Euripides’ 」
Anselm Feuerbach ( 1870 )
Current location : Neue Pinakothek

 

 

 

 

ARTWORK : 071 「 体相用の大いなる心象 ( 広大無辺 / 無限 ) 」

 

 

哀悼の歌 / 悲歌 ( ネーニエ : 哀悼 )

 

美しき者とて 滅びねばならぬ
それこそが 人々と神々を支配する掟
地獄のゼウスの 青銅の心臓を動かすことはない
かつて たった一度だけ 愛が その闇の主の心を溶かしたことはあったが
出口にたどり着かぬうちに 厳しくも 彼は その贈り物を取り返したのだ
アフロディテさえも かの美しき少年の傷を癒すことはないであろう
その華奢な体を かの猪が残酷に引き裂きしものを
神々の英雄をも その不死の母が救うことはなかったのだ
スケイアの門にて倒れ 彼が死の運命を受け入れしときにも
けれども 彼女は 海底よりネレウスの娘たちと共に上がり
偉大な息子のために 嘆きの歌を歌ったのだ
見よ 神々が泣いている 女神たちも 皆泣いている
美しきものが色あせることに 完全なるものも 死にゆくことに
愛する者の口より出ずる嘆きの歌は 素晴らしいものだ
なぜなら 凡人たちは 音も立てずに冥界へと降りてゆくのだから

 

 

Nänie

 

Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget,
Nicht die eherne Brust rührt es dem stygischen Zeus.
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher,
Und an der Schwelle noch,streng,rief er zurück sein Geschenk.
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde,
Die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt.
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter,
Wann er am skäischen Tor fallend sein Schicksal erfüllt.
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus,
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn.
Siehe! Da weinen die Götter,es weinen die Göttinnen alle,
Daß das Schöne vergeht,daß das Vollkommene stirbt.
Auch ein Klagelied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich;
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.

 

 

Johannes Brahms, Nänie Op.82
Friedrich von Schiller, ” Näni ”

 

 

 

 

ARTWORK_071_c

 

CLICK UP ! 「 Iphigenia I 」
Anselm Feuerbach ( 1862 )
Current location : Hessisches Landesmuseum Darmstadt

 

 

 

 

運命の歌

 

おん身らは 天上で 光の中を 柔らかなところを
踏んで 逍遥する 至福の精霊たちよ
そこには 光り輝くそよ風が 神々しい大気が
そっと おん身らに ほのかに吹き寄せる
女たちの指が
きよらかな絃に触れるように

天上の霊たちは
運命に わずらわされず まどろむ赤子のように
運命を超えた世界の息づき 天上のものらは 安らかに息づく
つつましやかな蕾の中で
きよらかに 純潔のその身を譲られて
彼らの 心は 魂は 永遠に花咲き
その至福の眼差しは
おだやかな永遠の明るさで輝いている
静かに澄んだ清澄さも見入っている

しかし わたしたち人間には
どこにも安らうことも許されない定めだ
悩み多く生きる人間たちは 盲目のままに
この瞬間から次の瞬間へと
過ぎゆき 落ちて 消え失せ 落ちてゆく
岩の断崖から断崖へと
ほうり出され落ちてゆく水のように
一時も休むことなく 行く末も知らず
いつか 見わけのつかぬものとなって 落ちてゆく

 

 

Schicksalslied

 

Ihr wandelt droben im Licht
Auf weichem Boden,selige Genien!
Glänzende Götterlüfte
Rühren Euch leicht,
Wie die Finger der Künstlerin
Heilige Saiten.

Schicksallos,wie der schlafende
Säugling,atmen die Himmlischen;
Keusch bewahrt
in bescheidener Knospe,
Blühet ewig
Ihnen der Geist,
Und die seligen Augen
Blicken in stiller
Ewiger Klarheit.

Doch uns ist gegeben,
Auf keiner Stätte zu ruhn;
Es schwinden,es fallen
Die leidenden Menschen
Blindlings von einer
Stunde zur andern,
Wie Wasser von Klippe
Zu Klippe geworfen,
Jahrlang ins Ungewisse hinab.

 

 

Johannes Brahms, Schicksalslied  Op.54
Johann Christian Friedrich Hölderlin, ” Hyperion ”

 

 

 

 

ARTWORK_071_u

 

CLICK UP ! 「 Iphigenia II 」
Anselm Feuerbach ( 1871 )
Current location : Staatsgalerie Stuttgart

 

 

 

 

4つの厳粛な歌

 

 

1. 獣にきたるがごとく 人にも きたるものなれば

獣にきたるがごとく 人にも きたるものなれば
獣が死せるごとく 人も 死すべきものなり
すべてのものは 同じ息を持ち
人といえども 獣にまさることなし
なぜなら 一切は 空虚なればなり

すべてのものは ひとつの場所に向かう
みな 塵より出でて
そして 再び塵に帰る
誰が知ろう 人の魂が天へと昇り
そして 獣の息が
地の底に 下るか否かなど

ゆえに 我は 見たり これに勝れるものなしと
人は 己が仕事のもとにおきて幸いなることを
これぞ 人の分限なり
なぜなら 誰も 人をかの地へと導き
人に その行く末を見せることあたわざれば

 

2. 我は 振り返り そして 見たり

我は 振り返り そして 見たり
太陽のもとで 上正に苦しむ すべての者たちを
そして 見よ そこで涙を流す者たちの涙を
彼らは 上正に苦しみ慰める者とていない
そして 彼らに 上正をなす者は あまりに強大なれば
誰も 彼らを慰めることあたわざり

ゆえに 我は 死者を讃えん
もう 既に死せる者たちを
生ける者よりも
いまだ生き続ける者たちよりも
然れども なお未だ生まれざる者は そのいずれよりも 幸いなり
かかる悪しきことを未だ見ざれば
この太陽のもとでなされる悪しきことを

 

3. おお 死よ なんと 汝は 苦きことか

おお 死よ なんと 汝は 苦きことか
汝のことを 人が考えるときには
その人が 善き日々を送り
悩みごとなく暮らし
万事がつつがなく
食べることにも困らぬときに
おお 死よ なんと 汝は 苦きことか

おお 死よ なんと 汝は 貧しき者には心地よきものか
か弱き者や年老いたる者には
あまたの悩みの中に投げ込まれ
もはや 何もより 良きものを望むことあたわず
期待することあたわざる者には
おお 死よ なんと 汝は 貧しき者には心地よきものか

 

4. たとえ われが 人間の また天使の言葉で語ろうとも

たとえ われが 人間の また 天使の言葉で語ろうとも
そこに 愛がなかりせば
それは 鳴り響く銅鑼と
あるいは 鳴り響く鈴と同じものなり
たとえ われが 予言をなす力を持ち
あらゆる秘密を知り
あらゆる知識を持っていようとも
そして また あらゆる信仰心
山をも動かす信仰心を持っていようとも
そこに 愛がなかりせば
われは 無に等しき者

たとえ われが 貧しき者へと 我が持てる物をみな施そうとも
我が身を燃やさせようと
そこに 愛がなかりせば
みなわれには 無意味なことなり

われらは 今 鏡を通して見る
謎めいた言葉もて
だが 時来たれば 顔と顔を見合わせる
今 われが 知るのは 断片なれど
その時には 知ることになる
われが 今 知られているのと同じ程に

永遠に残りしものは 信仰 希望 愛
この三つなり
だが 愛こそが この中でもっとも尊きもの

 

 

Vier ernste Gesänge

 

1. Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh

Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh;
wie dies stirbt,so stirbt er auch;
und haben alle einerlei Odem;
und der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh:
denn es ist alles eitel.

Es fährt alles an einem Ort;
es ist alles von Staub gemacht,
und wird wieder zu Staub.
Wer weiß,ob der Geist des Menschen
aufwärts fahre,
und der Odem des Viehes unterwärts unter
die Erde fahre?

Darum sahe ich,daß nichts bessers ist,
denn daß der Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit,
denn das ist sein Teil.
Denn wer will ihn dahin bringen,
daß er sehe,was nach ihm geschehen wird?

 

2. Ich wandte mich und sahe an

Ich wandte mich und sahe an
Alle,die Unrecht leiden unter der Sonne;
Und siehe,da waren Tränen derer,
Die Unrecht litten und hatten keinen Tröster;
Und die ihnen Unrecht täten,waren zu mächtig,
Daß sie keinen Tröster haben konnten.

Da lobte ich die Toten,
Die schon gestorben waren
Mehr als die Lebendigen,
Die noch das Leben hatten;
Und der noch nicht ist,ist besser,als alle beide,
Und des Bösen nicht inne wird,
Das unter der Sonne geschieht.

 

3. O Tod,wie bitter bist du

O Tod,wie bitter bist du,
Wenn an dich gedenket ein Mensch,
Der gute Tage und genug hat
Und ohne Sorge lebet;
Und dem es wohl geht in allen Dingen
Und noch wohl essen mag!
O Tod,wie bitter bist du.

O Tod,wie wohl tust du dem Dürftigen,
Der da schwach und alt ist,
Der in allen Sorgen steckt,
Und nichts Bessers zu hoffen,
Noch zu erwarten hat!
O Tod,wie wohl tust du!

 

4. Wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete

Wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete,
Und hätte der Liebe nicht,
So wär’ ich ein tönend Erz,
Oder eine klingende Schelle.
Und wenn ich weissagen könnte,
Und wüßte alle Geheimnisse
Und alle Erkenntnis,
Und hätte allen Glauben,also
Daß ich Berge versetzte,
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe,
Und ließe meinen Leib brennen,
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre mir’s nichts nütze.

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel
In einem dunkeln Worte;
Dann aber von Angesicht zu Angesichte.
Jetzt erkenne ich’s stückweise,
Dann aber werd ich’s erkennen,
Gleich wie ich erkennet bin.

Nun aber bleibet Glaube,Hoffnung,Liebe,
Diese drei;
Aber die Liebe ist die größeste unter ihnen.

 

 

Johannes Brahms, Vier ernste Gesänge Op.121 ( Hymn, – )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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072 : 調べの緒

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2018 )

 

 

ARTWORK_072_low

 

CLICK UP ! 「 Das Gastmahl. Nach Platon ( zweite Fassung ) 」
( from 1871 until 1874 )

Das Gastmahl. Nach Platon (zweite Fassung)
Anselm Feuerbach ( 1873 ; from 1871 until 1874 ) 
The Symposium ; Second Version
Current location : Alte Nationalgalerie

 

 

 

 

ARTWORK : 072 「 調べの緒 ( 二分する結点 ) 」

 

 

ギリシャの壺に寄す

 

いまなお 穢れなき静寂の花嫁よ
沈黙と悠久の養女よ
森の歴史家でもある お前は
誰よりも やさしく花物語を語る
お前が 神であれ 人間であれ
お前の姿には テンペ あるいは アルカディアの谷の
緑に縁取られた伝説が 付き添う
お前に描かれたものは 男か 神か 拒絶する乙女たちか
狂おしき狩の追跡か 逃れようとする獣のあがきか
ラッパと太鼓 荒々しい陶酔か

耳に響くメロディに増して 沈黙のメロディは 甘い
それ故 描かれたラッパたちよ
耳にではなく 心に向けて吹き鳴らせ
音を伴わぬ旋律を
木陰なる青年よ お前は歌を忘れえず
木々もまた 常に 緑であることを忘れない
恋する青年よ お前は 競技に勝っても
乙女の接吻を もらえぬのを 嘆くなかれ
乙女は 消え去ることなく 永遠に若きままに
お前の愛を 受け止め続けるのだから

幸福な枝々よ お前たちは 葉を落とすことなく
春に別れを 告げることもない
そよぐ音は 幸せなメロディとなって
永遠に歌い続けるのだ
それは 幸せな 更に 幸せな愛
なぜなら 常に暖かくかつ静かで
常に何かを追い求め 若々しくいられるからだ
人間のはかない情動を超越し
悲しみにくれた心や 燃える額
舌の渇きなどに 係わりをもたない

生贄のために 連れて行かれるのは 誰だ
おお 神秘の僧侶よ いかなる緑の祭壇に
悲しげに泣きながら わき腹を綱でしばられた
これらの雌羊たちを 連れて行くのだ
川沿いや 海辺の小さな町
また 山中に建てられた砦には
何故 人がいないのか この平和な朝に
小さな町の通りは 永遠に静まり返り
誰一人として そのわけを
答えるために 戻って来ることはない

アッチカ風の形 上品な風情に
大理石の 青年や乙女が彫りこまれ
木々の枝や 踏みしだかれた草が描かれている
その静かな形は 見るものを慰め
永遠の感情に包んでくれる 冷たい田園の光景よ!
人間たちの古い世代が滅び去っても
お前は そのままに生き続ける
そして 友として人間にいうのだ
美は 真 真は 美 それがすべて
汝らが知り また知っておらねばならぬことだ と

 

 

 

 

ARTWORK_072_up

 

CLICK UP ! 「 Medea an der Urne 」
Anselm Feuerbach ( 1873 )
Current location : Kunsthistorisches Museum

 

 

 

 

Ode on a Grecian Urn

 

Thou still unravish’d bride of quietness,
Thou foster-child of Silence and slow Time,
Sylvan historian, who canst thus express
A flowery tale more sweetly than our rhyme:
What leaf-fringed legend haunts about thy shape
Of deities or mortals, or of both,
In Tempe or the dales of Arcady?
What men or gods are these? What maidens loth?
What mad pursuit? What struggle to escape?
What pipes and timbrels? What wild ecstasy?

Heard melodies are sweet, but those unheard
Are sweeter; therefore, ye soft pipes, play on;
Not to the sensual ear, but, more endear’d,
Pipe to the spirit ditties of no tone:
Fair youth, beneath the trees, thou canst not leave
Thy song, nor ever can those trees be bare;
Bold Lover, never, never canst thou kiss,
Though winning near the goal?yet, do not grieve;
She cannot fade, though thou hast not thy bliss,
For ever wilt thou love, and she be fair!

Ah, happy, happy boughs! that cannot shed
Your leaves, nor ever bid the Spring adieu;
And, happy melodist, unwearied,
For ever piping songs for ever new;
More happy love! more happy, happy love!
For ever warm and still to be enjoy’d,
For ever panting, and for ever young;
All breathing human passion far above,
That leaves a heart high-sorrowful and cloy’d,
A burning forehead, and a parching tongue.

Who are these coming to the sacrifice?
To what green altar, O mysterious priest,
Lead’st thou that heifer lowing at the skies,
And all her silken flanks with garlands drest?
What little town by river or sea-shore,
Or mountain-built with peaceful citadel,
Is emptied of its folk, this pious morn?
And, little town, thy streets for evermore
Will silent be; and not a soul, to tell
Why thou art desolate, can e’er return.

O Attic shape! fair attitude! with brede
Of marble men and maidens overwrought,
With forest branches and the trodden weed;
Thou, silent form! dost tease us out of thought
As doth eternity: Cold Pastoral!
When old age shall this generation waste,
Thou shalt remain, in midst of other woe
Than ours, a friend to man, to whom thou say’st,
‘Beauty is truth, truth beauty,that is all
Ye know on earth, and all ye need to know.’

 

 

John Keats
” Here lies one whose name was writ in water ”

 

 

 

 

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