066 : 等しきものの永遠回帰の陰画

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2018 )

 

 

ARTWORK_066

 

CLICK UP ! 「 Homage ; Huldigung 」
plate 6 from the Ein Handschuh ( A Glove ) portfolio, 3rd/4th edition.
Credit Line : National Gallery of Victoria, Melbourne.
Max Klinger ( published 1893 )

 

 

 

 

ARTWORK : 066 「 等しきものの永遠回帰の陰画 」

 

 

シュトラウス : 交響詩 ツァラトゥストラは こう語った < ニーチェに従って自由に >
( ニーチェ :「 ツァラトゥストラは こう語った 」 より )

 

凝視 崇拝 経験 疑い 理解 絶望
舞踏の歌 夜の彷徨い人の歌 ( 舞踏讃歌 情熱 満たされたあこがれ )
自然の動機
畏怖の動機 あこがれの動機 信仰のテーマ
生の衝動の動機
情熱の主題 嫌悪の動機 疑いの動機
舞踏の動機

ニーチェに従って自由に

1. 序奏( 序説 )/ 日の出
2. 世界の背後を説く者について
3. 大いなるあこがれについて
4. 喜びの そして苦しみの情熱について ( 喜びと情熱について )
5. 墓場の歌
6. 学問について
7. 病より癒え行く者 ( 快癒に向かう者 )
8. 舞踏の歌
9. 夜の彷徨い人 ( 流離い人 ) の歌

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
( aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche )

 

 

Schauen, Anbeten, Erleben, Zweifeln, Erkennen, Verzweifeln.
Das Tanzlied, Nachtwandlerlied ; Tanzhymnus, Leidenschaft, erfüllte Sehnsucht.

Naturmotiv.
Schauer-motiv, Sehnsuchtsmotiv, Glaubensthema.
Lebenstriebmotiv.
Leidenschaftsthema, Ekel-mot, Zweifel-motiv.
Tanzmotiv.

frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche.

1. Einleitung ( Vorrede )/ Sonnenaufgang
2. Von den Hinterweltlern
3. Von der großen Sehnsucht
4. Von den Freuden-und Leidenschaften
5. Das Grablied
6. Von der Wissenschaft
7. Der Genesende
8. Das Tanzlied
9. Nachtwandlerlied

 

 

 

 

5. 墓場の歌

 

 

情熱の主題

あこがれの動機

よろこびの情熱

 

 

5. Das Grablied

 

Leidenschaftsthema.

Sehnsuchtsmotiv

Freudenschaft

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
5. Das Grablied, Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
( aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche )

 

 

 

 

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Dedication( Widmung ): To Arnold Böcklin.
From the set of ten etchings, A Love( Eine Liebe / Opus X )
Max Klinger, dedicated to Symbolist painter Arnold Böcklin. ( 1887 )

 

 

 

 

ニーチェ : 「 ツァラトゥストラは こう語った 」 第2部 / 墓の歌

 

…… かなたに 墓の島がある 沈黙の島が
そこには わたしの青春を葬った墓標の列がある
わたしは そこへ生の常緑の葉飾りを供えに行こう
こう心をきめて、わたしは舟に乗って海を渡って行った ……

…… おお おまえたち わたしの青春の夢とまぼろしよ
おお おまえたち すべての愛のまなざし おまえたち 神的な瞬間たちよ
どうしておまえたちは そんなにも早く死んでしまったのか
きょう わたしは おまえたちを 亡き人々を偲ぶように 偲ぶ ……

…… わたしを殺すために 人々はおまえたちを殺したのだ
おまえたち わたしの希望の歌を歌った小鳥たちよ 最愛の者たちよ
そうだ 悪意はいつもおまえたちをねらって矢を放ったのだ ……

…… わたしの心臓をとめるために ……

 

 

 

 

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CLICK UP ! 「 Die Toteninsel( nach Arnold Böcklin )」
Max Klinger, dedicated to Symbolist painter Arnold Böcklin.( 1890 )
Etching and aquatint in black ink on ivory wove paper, laid down on ivory wove plate paper( chine collé )
Current location : Albertina

 

 

 

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche : Also sprach Zarathustra, Ein Buch für Alle und Keinen.
Zweiter Teil. Also sprach Zarathustra / Das Grablied

 

»Dort ist die Gräberinsel, die schweigsame; dort sind auch die Gräber meiner Jugend. Dahin will ich einen immergrünen Kranz des Lebens tragen.«
Also im Herzen beschließend fuhr ich über das Meer.
Oh ihr, meiner Jugend Gesichte und Erscheinungen! Oh, ihr Blicke der Liebe alle, ihr göttlichen Augenblicke! Wie starbt ihr mir so schnell! Ich gedenke eurer heute wie meiner Toten.
Von euch her, meinen liebsten Toten, kommt mir ein süßer Geruch, ein herz- und tränenlösender. Wahrlich, er erschüttert und löst das Herz dem einsam Schiffenden.
Immer noch bin ich der Reichste und Bestzubeneidende – ich der Einsamste! Denn ich hatte euch doch, und ihr habt mich noch: sagt, wem fielen, wie mir, solche Rosenäpfel vom Baume?
Immer noch bin ich eurer Liebe Erbe und Erdreich, blühend zu eurem Gedächtnisse von bunten wildwachsenen Tugenden, oh ihr Geliebtesten!
Ach, wir waren gemacht, einander nahe zu bleiben, ihr holden fremden Wunder; und nicht schüchternen Vögeln gleich kamt ihr zu mir und meiner Begierde – nein, als Trauende zu dem Trauenden!
Ja, zur Treue gemacht, gleich mir, und zu zärtlichen Ewigkeiten: muß ich nun euch nach eurer Untreue heißen, ihr göttlichen Blicke und Augenblicke: keinen andern Namen lernte ich noch.
Wahrlich, zu schnell starbt ihr mir, ihr Flüchtlinge. Doch floht ihr mich nicht, noch floh ich euch: unschuldig sind wir einander in unsrer Untreue.
Mich zu töten, erwürgte man euch, ihr Singvögel meiner Hoffnungen! Ja, nach euch, ihr Liebsten, schoß immer die Bosheit Pfeile – mein Herz zu treffen!
Und sie traf! Wart ihr doch stets mein Herzlichstes, mein Besitz und mein Besessen-sein: darum mußtet ihr jung sterben und allzu frühe!
Nach dem Verwundbarsten, das ich besaß, schoß man den Pfeil: das waret ihr, denen die Haut einem Flaume gleich ist und mehr noch dem Lächeln, das an einem Blick erstirbt!
Aber dies Wort will ich zu meinen Feinden reden: was ist alles Menschen-Morden gegen das, was ihr mir tatet!
Böseres tatet ihr mir, als aller Menschen-Mord ist; Unwiederbringliches nahmt ihr mir – also rede ich zu euch, meine Feinde!
Mordetet ihr doch meiner Jugend Gesichte und liebste Wunder! Meine Gespielen nahmt ihr mir, die seligen Geister! Ihrem Gedächtnisse lege ich diesen Kranz und diesen Fluch nieder.
Diesen Fluch gegen euch, meine Feinde! Machtet ihr doch mein Ewiges kurz, wie ein Ton zerbricht in kalter Nacht!
Kaum als Aufblinken göttlicher Augen kam es mir nur – als Augenblick!
Also sprach zur guten Stunde einst meine Reinheit: »göttlich sollen mir alle Wesen sein.«
Da überfielt ihr mich mit schmutzigen Gespenstern; ach, wohin floh »nun jene gute Stunde!
Alle Tage sollen mir heilig sein« – so redete einst die Weisheit meiner Jugend: wahrlich, einer fröhlichen Weisheit Rede!
Aber da stahlt ihr Feinde mir meine Nächte und verkauftet sie zu schlafloser Qual: ach, wohin floh nun jene fröhliche Weisheit?
Einst begehrte ich nach glücklichen Vogelzeichen: da führtet ihr mir ein Eulen-Untier über den Weg, ein widriges. Ach, wohin floh da meine zärtliche Begierde?
Allem Ekel gelobte ich einst zu entsagen: da verwandeltet ihr meine Nahen und Nächsten in Eiterbeulen. Ach, wohin floh da mein edelstes Gelöbnis?
Als Blinder ging ich einst selige Wege: da warft ihr Unflat auf den Weg des Blinden: und nun ekelt ihn des alten Blinden-Fußsteigs.
Und als ich mein Schwerstes tat und meiner Überwindungen Sieg feierte: da machtet ihr die, welche mich liebten, schrein, ich tue ihnen am wehesten.
Wahrlich, das war immer euer Tun: ihr vergälltet mir meinen besten Honig und den Fleiß meiner besten Bienen.
Meiner Mildtätigkeit sandtet ihr immer die frechsten Bettler zu; um mein Mitleiden drängtet ihr immer die unheilbar Schamlosen. So verwundetet ihr meine Tugenden in ihrem Glauben.
Und legte ich noch mein Heiligstes zum Opfer hin: flugs stellte eure »Frömmigkeit« ihre fetteren Gaben dazu: also daß im Dampfe eures Fettes noch mein Heiligstes erstickte.
Und einst wollte ich tanzen, wie nie ich noch tanzte: über alle Himmel weg wollte ich tanzen. Da überredetet ihr meinen liebsten Sänger.
Und nun stimmte er eine schaurige dumpfe Weise an; ach, er tutete mir wie ein düsteres Horn zu Ohren!
Mörderischer Sänger, Werkzeug der Bosheit, Unschuldigster! Schon stand ich bereit zum besten Tanze: da mordetest du mit deinen Tönen meine Verzückung!
Nur im Tanze weiß ich der höchsten Dinge Gleichnis zu reden – und nun blieb mir mein höchstes Gleichnis ungeredet in meinen Gliedern!
Ungeredet und unerlöst blieb mir die höchste Hoffnung! Und es starben mir alle Gesichte und Tröstungen meiner Jugend!
Wie ertrug ich’s nur? Wie verwand und überwand ich solche Wunden? Wie erstand meine Seele wieder aus diesen Gräbern?
Ja, ein Unverwundbares, Unbegrabbares ist an mir, ein Felsensprengendes: das heißt mein Wille. Schweigsam schreitet es und unverändert durch die Jahre.
Seinen Gang will er gehn auf meinen Füßen, mein alter Wille; herzenshart ist ihm der Sinn und unverwundbar.
Unverwundbar bin ich allein an meiner Ferse. Immer noch lebst du da und bist dir gleich, Geduldigster! Immer noch brachst du dich durch alle Gräber!
In dir lebt auch noch das Unerlöste meiner Jugend; und als Leben und Jugend sitzest du hoffend hier auf gelben Grab-Trümmern.
Ja, noch bist du mir aller Gräber Zertrümmerer: Heil dir, mein Wille! Und nur wo Gräber sind, gibt es Auferstehungen.

 

 

 

 

Arnold Böcklin; Die Toteninsel (Erste Fassung); 1880

 

CLICK UP ! 「 Die Toteninse ; lIsle of the Dead 」
Arnold Böcklin ( 1880 )
Current location : Kunstmuseum Basel
Depositum der Gottfried Keller-Stiftung 1920
From Wikimedia Commons, the free media repository, https://commons.wikimedia.org/wiki/
File:Arnold Böcklin – Die Toteninsel I (Basel, Kunstmuseum).jpg

 

ARTWORK : 006 
「 Die Toteninsel III ( Alte Nationalgalerie, Berlin. ) 」Arnold Böcklin ( 1883 )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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