067 : 切断を繰り返す無限な時間よ

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2018 )

 

 

52.586.2(3)

 

CLICK UP ! 「 < On Death, II > : Philosopher 」
Max Klinger ( 1898-1910 ) etching and aquatint 

 

 

 

 

ARTWORK : 067 「 切断を繰り返す無限な時間よ 」

 

 

シュトラウス : 交響詩 ツァラトゥストラは こう語った < ニーチェに従って自由に >
( ニーチェ :「 ツァラトゥストラは こう語った 」 より )

 

凝視 崇拝 経験 疑い 理解 絶望
舞踏の歌 夜の彷徨い人の歌 ( 舞踏讃歌 情熱 満たされたあこがれ )
自然の動機
畏怖の動機 あこがれの動機 信仰のテーマ
生の衝動の動機
情熱の主題 嫌悪の動機 疑いの動機
舞踏の動機

ニーチェに従って自由に

1. 序奏( 序説 )/ 日の出
2. 世界の背後を説く者について
3. 大いなるあこがれについて
4. 喜びの そして苦しみの情熱について ( 喜びと情熱について )
5. 墓場の歌
6. 学問について
7. 病より癒え行く者 ( 快癒に向かう者 )
8. 舞踏の歌
9. 夜の彷徨い人 ( 流離い人 ) の歌

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
( aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche )

 

 

Schauen, Anbeten, Erleben, Zweifeln, Erkennen, Verzweifeln.
Das Tanzlied, Nachtwandlerlied ; Tanzhymnus, Leidenschaft, erfüllte Sehnsucht.

Naturmotiv.
Schauer-motiv, Sehnsuchtsmotiv, Glaubensthema.
Lebenstriebmotiv.
Leidenschaftsthema, Ekel-mot, Zweifel-motiv.
Tanzmotiv.

frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche.

1. Einleitung ( Vorrede )/ Sonnenaufgang
2. Von den Hinterweltlern
3. Von der großen Sehnsucht
4. Von den Freuden-und Leidenschaften
5. Das Grablied
6. Von der Wissenschaft
7. Der Genesende
8. Das Tanzlied
9. Nachtwandlerlied

 

 

 

 

6. 学問について

 

 

自然の動機 自然に根ざした根本的な感情

舞踏の動機

嫌悪の動機 疑いの動機

 

 

6. Von der Wissenschaft

 

Naturmoti.

Tanzmotiv.

Ekel-motiv, Zweifel-motiv.

 

 

Richard Georg Strauss : Sinfonische Dichtung, Also sprach Zarathustra.
< frei nach Friedrich Wilhelm Nietzsche >
6. Von der Wissenschaft, Tondichtung für grosses Orchester Op.30, TrV 176.
( aus Also sprach Zarathustra von Nietzsche )

 

 

 

 

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CLICK UP ! 「 < Rescues of Ovidian Victims > : Second Intermezzo 」
Max Klinger ( 1879 ) etching and aquatint

 

 

 

 

ニーチェ : 「 ツァラトゥストラは こう語った 」 第4部 / 学問

 

…… なぜなら さっき わたしは 怖いと言ったが この恐怖感
これこそ人間の原初以来の根本感情だからだ
この恐怖感から あらゆるものを説明することができる ……

…… そのような長期にわたる古い恐怖感が ついに洗練され 精神化され 知性化されて
今では 学問と呼ばれるにいたった
わたしは そう思う
良心的な学究は こう言った ……

…… なんだって!と ツァラトゥストラは叫んだ ……

…… 要するに 勇気こそは 人間の一切の先史学だと わたしには 思われる

…… この勇気 ついには洗練され 精神化され 知性化されたこの勇気
鷲のつばさと蛇のかしこさを備えた人間的勇気
それが 私の考えでは 今日

…… ツァラトゥストラの名で呼ばれているものだ!と そこにいあわせた者は 口を揃えて叫んだ
そして 大笑いした
すると なにか重い雲のようなものが 一同から離れて上方へ逃げていった ……

…… しかし そうしながら洞窟の入口に近づいたとき
見よ ふたたび かれは そとの良い空気と自分の動物たちへのあこがれに襲われた
かれは 洞窟からぬけだそうとした ……

 

 

Friedrich Wilhelm Nietzsche : Also sprach Zarathustra, Ein Buch für Alle und Keinen.
Vierter und letzter Teil. Also sprach Zarathustra / Von der Wissenschaft.

 

Also sang der Zauberer; und alle, die beisammen waren, gingen gleich Vögeln unvermerkt in das Netz seiner listigen und schwermütigen Wollust. Nur der Gewissenhafte des Geistes war nicht eingefangen: er nahm flugs dem Zauberer die Harfe weg und rief: »Luft! Laßt gute Luft herein! Laßt Zarathustra herein! Du machst diese Höhle schwül und giftig, du schlimmer alter Zauberer!
Du verführst, du Falscher, Feiner, zu unbekannten Begierden und Wildnissen. Und wehe, wenn solche wie du von der Wahrheit Redens und Wesens machen!
Wehe allen freien Geistern, welche nicht vor solchen Zauberern auf der Hut sind! Dahin ist es mit ihrer Freiheit: du lehrst und lockst zurück in Gefängnisse, –
– du alter schwermütiger Teufel, aus deiner Klage klingt eine Lockpfeife, du gleichst solchen, welche mit ihrem Lobe der Keuschheit heimlich zu Wollüsten laden!«
Also sprach der Gewissenhafte; der alte Zauberer aber blickte um sich, genoß seines Sieges und verschluckte darüber den Verdruß, welchen ihm der Gewissenhafte machte. »Sei still!« sagte er mit bescheidener Stimme, »gute Lieder wollen gut widerhallen; nach guten Liedern soll man lange schweigen.
So tun es diese alle, die höheren Menschen. Du aber hast wohl wenig von meinem Lied verstanden? In dir ist wenig von einem Zaubergeiste.«
»Du lobst mich«, entgegnete der Gewissenhafte, »indem du mich von dir abtrennst, wohlan! Aber ihr anderen, was sehe ich? Ihr sitzt alle noch mit lüsternen Augen da –:
Ihr freien Seelen, wohin ist eure Freiheit! Fast, dünkt mich’s, gleicht ihr solchen, die lange schlimmen tanzenden nackten Mädchen zusahn: eure Seelen ranzen selber!
In euch, ihr höheren Menschen, muß mehr von dem sein, was der Zauberer seinen bösen Zauber- und Truggeist nennt – wir müssen wohl verschieden sein.
Und wahrlich, wir sprachen und dachten genug mitsammen, ehe Zarathustra heimkam zu seiner Höhle, als daß ich nicht wüßte: wir sind verschieden.
Wir suchen Verschiednes auch hier oben, ihr und ich. Ich nämlich suche mehr Sicherheit, deshalb kam ich zu Zarathustra. Der nämlich ist noch der festeste Turm und Wille –
– heute, wo alles wackelt, wo alle Erde bebt. Ihr aber, wenn ich eure Augen sehe, die ihr macht, fast dünkt mich’s, ihr sucht mehr Unsicherheit,
– mehr Schauder, mehr Gefahr, mehr Erdbeben. Euch gelüstet, fast dünkt mich’s so, vergebt meinem Dünkel, ihr höheren Menschen –
– euch gelüstet nach dem schlimmsten gefährlichsten Leben, das mir am meisten Furcht macht, nach dem Leben wilder Tiere, nach Wäldern, Höhlen, steilen Bergen und Irr-Schlünden.
Und nicht die Führer aus der Gefahr gefallen euch am besten, sondern die euch von allen Wegen abführen, die Verführer. Aber, wenn solch Gelüsten an euch wirklich ist, so dünkt es mich trotzdem unmöglich.
Furcht nämlich – das ist des Menschen Erb- und Grundgefühl; aus der Furcht erklärt sich jegliches, Erbsünde und Erbtugend. Aus der Furcht wuchs auch meine Tugend, die heißt: Wissenschaft.
Die Furcht nämlich vor wildem Getier – die wurde dem Menschen am längsten angezüchtet, einschließlich das Tier, das er in sich selber birgt und fürchtet – Zarathustra heißt es ›das innere Vieh‹.
Solche lange alte Furcht, endlich fein geworden, geistlich, geistig – heute, dünkt mich, heißt sie: Wissenschaft.« –
Also sprach der Gewissenhafte; aber Zarathustra, der eben in seine Höhle zurückkam und die letzte Rede gehört und erraten hatte, warf dem Gewissenhaften eine Handvoll Rosen zu und lachte ob seiner »Wahrheiten«. »Wie!« rief er, »was hörte ich da eben? Wahrlich, mich dünkt, du bist ein Narr oder ich selber bin’s: und deine ›Wahrheit‹ stelle ich rucks und flugs auf den Kopf.
Furcht nämlich – ist unsre Ausnahme. Mut aber und Abenteuer und Lust am Ungewissen, am Ungewagten – Mut dünkt mich des Menschen ganze Vorgeschichte.
Den wildesten mutigsten Tieren hat er alle ihre Tugenden abgeneidet und abgeraubt: so erst wurde er – zum Menschen.
Dieser Mut, endlich fein geworden, geistlich, geistig, dieser Menschen-Mut mit Adler-Flügeln und Schlangen-Klugheit: der, dünkt mich, heißt heute –«
»Zarathustra!« schrien alle, die beisammen saßen, wie aus einem Munde und machten dazu ein großes Gelächter; es hob sich aber von ihnen wie eine schwere Wolke. Auch der Zauberer lachte und sprach mit Klugheit: »Wohlan! Er ist davon, mein böser Geist!
Und habe ich euch nicht selber vor ihm gewarnt, als ich sagte, daß er ein Betrüger sei, ein Lug- und Truggeist?
Sonderlich nämlich, wenn er sich nackend zeigt. Aber was kann ich für seine Tücken! Habe ich ihn und die Welt geschaffen?
Wohlan! Seien wir wieder gut und guter Dinge! Und ob schon Zarathustra böse blickt – seht ihn doch! er ist mir gram –:
– bevor die Nacht kommt, lernt er wieder mich lieben und loben, er kann nicht lange leben, ohne solche Torheiten zu tun.
Der – liebt seine Feinde: diese Kunst versteht er am besten von allen, die ich sah. Aber er nimmt Rache dafür – an seinen Freunden!«
Also sprach der alte Zauberer, und die höheren Menschen zollten ihm Beifall: so daß Zarathustra herumging und mit Bosheit und Liebe seinen Freunden die Hände schüttelte – gleichsam als einer, der an allen etwas gutzumachen und abzubitten hat. Als er aber dabei an die Tür seiner Höhle kam, siehe, da gelüstete ihn schon wieder nach der guten Luft da draußen und nach seinen Tieren – und er wollte hinausschlüpfen.

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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