071 : 体相用の大いなる心象

 

 

SERIES ≫  無限定に相対する写像 / 射影配景における切断の意味 ” 華麗な罠 ” ( 2018 )

 

 

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CLICK UP ! 「 Medea ; Tragödie nach ‘Euripides’ 」
Anselm Feuerbach ( 1870 )
Current location : Neue Pinakothek

 

 

 

 

ARTWORK : 071 「 体相用の大いなる心象 ( 広大無辺 / 無限 ) 」

 

 

哀悼の歌 / 悲歌 ( ネーニエ : 哀悼 )

 

美しき者とて 滅びねばならぬ
それこそが 人々と神々を支配する掟
地獄のゼウスの 青銅の心臓を動かすことはない
かつて たった一度だけ 愛が その闇の主の心を溶かしたことはあったが
出口にたどり着かぬうちに 厳しくも 彼は その贈り物を取り返したのだ
アフロディテさえも かの美しき少年の傷を癒すことはないであろう
その華奢な体を かの猪が残酷に引き裂きしものを
神々の英雄をも その不死の母が救うことはなかったのだ
スケイアの門にて倒れ 彼が死の運命を受け入れしときにも
けれども 彼女は 海底よりネレウスの娘たちと共に上がり
偉大な息子のために 嘆きの歌を歌ったのだ
見よ 神々が泣いている 女神たちも 皆泣いている
美しきものが色あせることに 完全なるものも 死にゆくことに
愛する者の口より出ずる嘆きの歌は 素晴らしいものだ
なぜなら 凡人たちは 音も立てずに冥界へと降りてゆくのだから

 

 

Nänie

 

Auch das Schöne muß sterben! Das Menschen und Götter bezwinget,
Nicht die eherne Brust rührt es dem stygischen Zeus.
Einmal nur erweichte die Liebe den Schattenbeherrscher,
Und an der Schwelle noch,streng,rief er zurück sein Geschenk.
Nicht stillt Aphrodite dem schönen Knaben die Wunde,
Die in den zierlichen Leib grausam der Eber geritzt.
Nicht errettet den göttlichen Held die unsterbliche Mutter,
Wann er am skäischen Tor fallend sein Schicksal erfüllt.
Aber sie steigt aus dem Meer mit allen Töchtern des Nereus,
Und die Klage hebt an um den verherrlichten Sohn.
Siehe! Da weinen die Götter,es weinen die Göttinnen alle,
Daß das Schöne vergeht,daß das Vollkommene stirbt.
Auch ein Klagelied zu sein im Mund der Geliebten ist herrlich;
Denn das Gemeine geht klanglos zum Orkus hinab.

 

 

Johannes Brahms, Nänie Op.82
Friedrich von Schiller, ” Näni ”

 

 

 

 

ARTWORK_071_c

 

CLICK UP ! 「 Iphigenia I 」
Anselm Feuerbach ( 1862 )
Current location : Hessisches Landesmuseum Darmstadt

 

 

 

 

運命の歌

 

おん身らは 天上で 光の中を 柔らかなところを
踏んで 逍遥する 至福の精霊たちよ
そこには 光り輝くそよ風が 神々しい大気が
そっと おん身らに ほのかに吹き寄せる
女たちの指が
きよらかな絃に触れるように

天上の霊たちは
運命に わずらわされず まどろむ赤子のように
運命を超えた世界の息づき 天上のものらは 安らかに息づく
つつましやかな蕾の中で
きよらかに 純潔のその身を譲られて
彼らの 心は 魂は 永遠に花咲き
その至福の眼差しは
おだやかな永遠の明るさで輝いている
静かに澄んだ清澄さも見入っている

しかし わたしたち人間には
どこにも安らうことも許されない定めだ
悩み多く生きる人間たちは 盲目のままに
この瞬間から次の瞬間へと
過ぎゆき 落ちて 消え失せ 落ちてゆく
岩の断崖から断崖へと
ほうり出され落ちてゆく水のように
一時も休むことなく 行く末も知らず
いつか 見わけのつかぬものとなって 落ちてゆく

 

 

Schicksalslied

 

Ihr wandelt droben im Licht
Auf weichem Boden,selige Genien!
Glänzende Götterlüfte
Rühren Euch leicht,
Wie die Finger der Künstlerin
Heilige Saiten.

Schicksallos,wie der schlafende
Säugling,atmen die Himmlischen;
Keusch bewahrt
in bescheidener Knospe,
Blühet ewig
Ihnen der Geist,
Und die seligen Augen
Blicken in stiller
Ewiger Klarheit.

Doch uns ist gegeben,
Auf keiner Stätte zu ruhn;
Es schwinden,es fallen
Die leidenden Menschen
Blindlings von einer
Stunde zur andern,
Wie Wasser von Klippe
Zu Klippe geworfen,
Jahrlang ins Ungewisse hinab.

 

 

Johannes Brahms, Schicksalslied  Op.54
Johann Christian Friedrich Hölderlin, ” Hyperion ”

 

 

 

 

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CLICK UP ! 「 Iphigenia II 」
Anselm Feuerbach ( 1871 )
Current location : Staatsgalerie Stuttgart

 

 

 

 

4つの厳粛な歌

 

 

1. 獣にきたるがごとく 人にも きたるものなれば

獣にきたるがごとく 人にも きたるものなれば
獣が死せるごとく 人も 死すべきものなり
すべてのものは 同じ息を持ち
人といえども 獣にまさることなし
なぜなら 一切は 空虚なればなり

すべてのものは ひとつの場所に向かう
みな 塵より出でて
そして 再び塵に帰る
誰が知ろう 人の魂が天へと昇り
そして 獣の息が
地の底に 下るか否かなど

ゆえに 我は 見たり これに勝れるものなしと
人は 己が仕事のもとにおきて幸いなることを
これぞ 人の分限なり
なぜなら 誰も 人をかの地へと導き
人に その行く末を見せることあたわざれば

 

2. 我は 振り返り そして 見たり

我は 振り返り そして 見たり
太陽のもとで 上正に苦しむ すべての者たちを
そして 見よ そこで涙を流す者たちの涙を
彼らは 上正に苦しみ慰める者とていない
そして 彼らに 上正をなす者は あまりに強大なれば
誰も 彼らを慰めることあたわざり

ゆえに 我は 死者を讃えん
もう 既に死せる者たちを
生ける者よりも
いまだ生き続ける者たちよりも
然れども なお未だ生まれざる者は そのいずれよりも 幸いなり
かかる悪しきことを未だ見ざれば
この太陽のもとでなされる悪しきことを

 

3. おお 死よ なんと 汝は 苦きことか

おお 死よ なんと 汝は 苦きことか
汝のことを 人が考えるときには
その人が 善き日々を送り
悩みごとなく暮らし
万事がつつがなく
食べることにも困らぬときに
おお 死よ なんと 汝は 苦きことか

おお 死よ なんと 汝は 貧しき者には心地よきものか
か弱き者や年老いたる者には
あまたの悩みの中に投げ込まれ
もはや 何もより 良きものを望むことあたわず
期待することあたわざる者には
おお 死よ なんと 汝は 貧しき者には心地よきものか

 

4. たとえ われが 人間の また天使の言葉で語ろうとも

たとえ われが 人間の また 天使の言葉で語ろうとも
そこに 愛がなかりせば
それは 鳴り響く銅鑼と
あるいは 鳴り響く鈴と同じものなり
たとえ われが 予言をなす力を持ち
あらゆる秘密を知り
あらゆる知識を持っていようとも
そして また あらゆる信仰心
山をも動かす信仰心を持っていようとも
そこに 愛がなかりせば
われは 無に等しき者

たとえ われが 貧しき者へと 我が持てる物をみな施そうとも
我が身を燃やさせようと
そこに 愛がなかりせば
みなわれには 無意味なことなり

われらは 今 鏡を通して見る
謎めいた言葉もて
だが 時来たれば 顔と顔を見合わせる
今 われが 知るのは 断片なれど
その時には 知ることになる
われが 今 知られているのと同じ程に

永遠に残りしものは 信仰 希望 愛
この三つなり
だが 愛こそが この中でもっとも尊きもの

 

 

Vier ernste Gesänge

 

1. Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh

Denn es gehet dem Menschen wie dem Vieh;
wie dies stirbt,so stirbt er auch;
und haben alle einerlei Odem;
und der Mensch hat nichts mehr denn das Vieh:
denn es ist alles eitel.

Es fährt alles an einem Ort;
es ist alles von Staub gemacht,
und wird wieder zu Staub.
Wer weiß,ob der Geist des Menschen
aufwärts fahre,
und der Odem des Viehes unterwärts unter
die Erde fahre?

Darum sahe ich,daß nichts bessers ist,
denn daß der Mensch fröhlich sei in seiner Arbeit,
denn das ist sein Teil.
Denn wer will ihn dahin bringen,
daß er sehe,was nach ihm geschehen wird?

 

2. Ich wandte mich und sahe an

Ich wandte mich und sahe an
Alle,die Unrecht leiden unter der Sonne;
Und siehe,da waren Tränen derer,
Die Unrecht litten und hatten keinen Tröster;
Und die ihnen Unrecht täten,waren zu mächtig,
Daß sie keinen Tröster haben konnten.

Da lobte ich die Toten,
Die schon gestorben waren
Mehr als die Lebendigen,
Die noch das Leben hatten;
Und der noch nicht ist,ist besser,als alle beide,
Und des Bösen nicht inne wird,
Das unter der Sonne geschieht.

 

3. O Tod,wie bitter bist du

O Tod,wie bitter bist du,
Wenn an dich gedenket ein Mensch,
Der gute Tage und genug hat
Und ohne Sorge lebet;
Und dem es wohl geht in allen Dingen
Und noch wohl essen mag!
O Tod,wie bitter bist du.

O Tod,wie wohl tust du dem Dürftigen,
Der da schwach und alt ist,
Der in allen Sorgen steckt,
Und nichts Bessers zu hoffen,
Noch zu erwarten hat!
O Tod,wie wohl tust du!

 

4. Wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete

Wenn ich mit Menschen und mit Engelszungen redete,
Und hätte der Liebe nicht,
So wär’ ich ein tönend Erz,
Oder eine klingende Schelle.
Und wenn ich weissagen könnte,
Und wüßte alle Geheimnisse
Und alle Erkenntnis,
Und hätte allen Glauben,also
Daß ich Berge versetzte,
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre ich nichts.

Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe,
Und ließe meinen Leib brennen,
Und hätte der Liebe nicht,
So wäre mir’s nichts nütze.

Wir sehen jetzt durch einen Spiegel
In einem dunkeln Worte;
Dann aber von Angesicht zu Angesichte.
Jetzt erkenne ich’s stückweise,
Dann aber werd ich’s erkennen,
Gleich wie ich erkennet bin.

Nun aber bleibet Glaube,Hoffnung,Liebe,
Diese drei;
Aber die Liebe ist die größeste unter ihnen.

 

 

Johannes Brahms, Vier ernste Gesänge Op.121 ( Hymn, – )

 

 

 

 

Picture, Drawing & Photo, Text ; Image Credit With Copyright.

 

 

 

 

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