カテゴリー別アーカイブ: ESQUISSE : 070 ~ 079

070 : 風が炎を吹消す絶対の静けさ

 

 

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ESQUISSE : 070 「 風が炎を吹消す絶対の静けさ 」

 

 

マーラー : 交響曲 「 大地の歌 」

 

第1楽章 ” 地上の苦悩をうたう酒宴の歌 ( 大地の哀愁に寄せる酒の歌 )”
…… 李白の詩 「 悲歌行 」 による ……

黄金の杯の中 酒が満ち 我らを手招き誘う
だがまだ飲むな その前に 先ず歌おう わたしが お前たちに一曲歌いきかせよう
この悲嘆の歌を お前達の心に哄笑となって鳴り響かせたいのだ
その悲しみが近づき やがて嘆きの時が迫れば その心の園は荒れ果て 枯れ果てる
喜びも歌も 枯れ萎び 絶えるのだから

生は暗い そして死も 生は上可解だ そして死も

この家の主よ その酒倉は蓄えでいっぱいだ 黄金色の酒が満ちている
そして ここには琴 わたしの琴がある
琴を掻き鳴らす そして 酒盃を飲み乾す
互いに調和し それは それぞれにふさわしいことだろう
酒で満たされた杯が あるべき時にあるならば
その価値は この世のどの王国よりも勝る この大地の

生は暗い そして死も 生は上可解だ そして死も

天空は蒼い 永遠に そして大地は
悠久の大地は 揺るぎなく そして 春来たれば花咲く
だがお前よ だが人間よ どれだけ生き永らえるというのだ お前たちよ
儚い戯れに過ぎぬ浮世の楽しみさえ この大地の
百年と許されぬではないか

見ろ あれを見ろ 下だ
月明かりの中 墓の上に蹲る荒々しくも不気味な影
亡霊のような 獣のような あの姿を
あれは猿だ 聞こえるか 生の甘美な芳香を
鋭く引き裂く その叫声を
さあ盃を取れ 今こそその時だ お前たちよ
この黄金の杯を飲み乾すのだ

生は暗い そして死も 生は上可解だ そして死も

 

第2楽章 ” 秋に寂しい人 ( 秋に寂しき者 )”
…… 銭起の詩 「 效古秋夜長 」 による ? ……

秋の霞は青々と 波打つ湖上に湧き立ち
佇むすべての草を 霜が覆う
あたかも 匠が雅な花に翡翠の粉を
美しい草花の上に 巧緻に散らしたかのようだ

花々の甘く芳しい香りは 吹き払われ 消え去り
冷たい風に 茎は下向きに屈する
やがて うつろい 萎れ 枯れた黄金色の蓮の葉は
間もなく水面に落ち 漂い 流れゆく

私の心は 疲れ果て その小さな灯火は
かすかな音をたてて消え わたしを眠りへと誘う
わたしは お前の許へ行こう 寛ぐ所 安息の場所よ
わたしに 安らぎを与えてくれ
わたしには 快癒が必要なのだ

私は 孤独のうちに 泣きはらした
心の秋は あまりに長く
愛の陽よ お前は二度と輝いてはくれないのか
この苦い涙を 優しく乾かすために

 

第3楽章 ” 若さについて ( 青春について )” / ピアノ版 : 磁器の四阿
…… 李白の詩 「 宴陶家亭子 」 による ……

小さな池の中に その中程あたり
四阿が
陶磁の緑 そして白を色なす

先には あたかも虎の背のように反り
架橋が
翡翠の弧を描く

そこには 美しく装う友たちが
坐り 杯を酌み交わし 談笑し
多くは綴り 詩をものす

彼らは 絹の袖を引きずり
絹の冠は 無造作に 首筋深く
その姿が 水鏡に映る

その小さな池の 静かな水面に映り
すべてが鏡像となり
滑らかな漣に揺れる

緑と白の四阿
翡翠の架橋
全てが逆さまに見える

弓形にしなった橋が
半月のように輝き 友たちは
美しく装い 酒を飲み 談笑している

 

第4楽章 ” 美しさについて ( 美について )” / ピアノ版 : 岸辺にて
…… 李白の詩 「 採蓮曲 」 による ……

うら若い乙女たちが 美しい花を摘へでいる
岸辺のはずれで 蓮の花を摘んでいる
茂った潅木や草の間に坐り
集めた美しい花々を膝の上に
互いに からかい合っている

金色の陽光が包み込み その姿を織り上げ
その光景を 滑らかに煌く水面に映し出す
陽光は たおやかな乙女たちのほっそりとした肢体を動かせ
愛らしい甘い瞳を輝かせる
そして そよ風は 媚びるように 着物の布地を撫で
袖をなびかせて 魔法のごとく
大気に乙女たちの香気を 風に乗せて漂わせ運ぶ

おお 見よ 向こうの岸辺には美しい少年たち
駿馬に跨り 跳ね回る姿
太陽のように 遠く輝き渡っている
見る間に 青々とした柳の枝葉をくぐり抜け
凛々しい若者たちが早駆けしてた
少壮の一群がこちらへ来た

一人の少年の馬が快活に いなないたかと思うと
怯えて暴れ 突っ走る
行き交う蹄で 花や草を揺るがし
まるで嵐のように 倒れた花々を踏みにじる
ああ なんとも嬉しげに たてがみを振るい
熱い鼻息を吐き出している

金色の陽光が包み込み その姿を織り上げ
その光景を 滑らかに煌く水面に映し出す
そして その乙女たちの中でも最も美しい娘が
憧れを込めた眼差しで その彼に長い一瞥を送る
すました態度も芝居か 見せかけに過ぎない
大きな瞳のきらめが
熱い眼差しの翳りが
明々暗々と 胸のときめきを訴え 揺らいでいる

 

第5楽章 ” 春に酔う人 ( 春に酔える者 )” / ピアノ版 : 春に飲む人
…… 李白の詩 「 春日酔起言志 」 による ……

人生が ただの夢に過ぎないのなら
努力も苦労も 何になろうか
飲めなくなるまで 飲む 飲む 飲む
うららかな日を 愛おしい一日中

それで 喉も魂も満たされて
もし これ以上飲めなくなったとしたら
うちの戸口に よろめき帰り
そこで気持ち良く寝る 素晴らしいかな

寝覚めに 何か聞こえる 聞こえるか
一羽の鳥が歌っている 樹の上で
わたしは 夢見心地 その鳥に訊ねる
もう春が来たのか 春なんだろうか まるで夢の中

鳥は囀る そうだ そうだ 春はそこ 春だ
春だ 春だ 春が来たのだ 夜の間にやって来たのだ
わたしは 目を凝らし その鳥を じっと眺め
わたしは 聞き耳を立て 鳥のその歌に聞き入る
鳥 歌い そして笑う 笑う

わたしは 杯に酒を注ぎ こぼれるほどに満たし
飲み 飲み干し 底が見え
そして 歌う
漆黒の天空に 月が 月が輝くまで

そして もう歌えなくなったらな
そして もう飲めなくなったらな
また 寝る
春が何だと言うのだ 春が来たから それがどうだと言うんだ
ほっとけ わたしを ただ酔わせておいてくれ

 

第6楽章 ” 別れ ( 告別 )”
…… 孟浩然の詩 「 宿業師山房期丁大不至 」 と王維の詩 「 送別 」 による ……

太陽は去りゆく 連なる山の彼方に
夜の帳が 谷という谷のすべてに広がり降り来る
冷気にみたされた影とともに

おお 見よ 銀色の小舟のように浮かぶ
月が 碧空の海にのぼり
わたしは 仄かにそよぐ風を感じる
ほの暗い 唐檜 ( 松 )の木陰で

小川は歌う 闇の中は妙音に満ち
花々は 寂光の中で色褪せゆく

大地は息づく 静けさと やすらぎと まどろみに満たされ
今や すべてのあこがれが 夢見ようとしている
疲れた人々は 家路につき
眠りの中で 忘れてしまった幸福と
若さを 新たに学ぶために そしてそれを取り戻そうと

鳥たちは 静かに 梢にうずくまっている
この世界は 眠りに就く

風が吹く 冷たく わたしのいる唐檜 ( 松 )の木陰に
わたしは ここに佇み 友を待つ
わたしは 待ちわびる 会いに来ると約束した彼を
最後の惜別の辞のために 最後の別れの時を待つのだ

わたしは 焦がれる おお 友よ 君とともに 傍らで
この夕べの美しさを味わいたい
友よ 君はどこにいる 私を長く独りにしないでくれ

わたしは リュート( 琴 )を持ち 道を行きつ戻りつ彷徨う
柔らかい草にふくらむ道の上を
おお 美しさよ おお 永遠の愛よ 生命に酔い痴れた世界
おお 君よ来い おお 来てくれ つれない友よ

》 管弦楽の間奏

友は馬を降り 別れの杯を彼に差し出した
そして 尋ね聞いた どこへ行くのかを
何故に また何故に そうしなければならぬのかと

彼は語った その声は悲しみにくぐもっていた
君よ わたしの友よ
わたしは この世で 幸運に恵まれなかった 幸せは微笑まなかった

わたしがどこへ行くかと わたしは行く わたしは 彷徨う山の中へ行くのだ
わたしは 探す やすらぎを
孤独な心のために やすらぎを求めて

わたしは 故郷へ わたしの居場所へと わたしは歩き向かう
決して二度とはすまい 遠くへの逍遥は 遠国にさすらいは
静かに わたしの心
そして 待つ その時を待つのだ その時を

愛する大地 春になれば 至る所で花咲き新緑に萌える
至る所で 永遠に 永遠に遥か涯まで 青く光り輝く
永遠に
永遠に 永遠に
永遠に

 

 

 

 

ESQUISSE_069

 

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Gustav Mahler : Symphony, Das Lied von der Erde / Heinz Bethge

 

1. Das Trinklied vom Jammer der Erde
…… Li-Tai-Po ( 701-762 )……

Schon winkt der Wein im gold’nen Pokale,
doch trinkt hoch nicht,erst sing’ ich euch ein Lied!
Das Lied vom Kummer soll auflachend in die Seele euch klingen.
Wenn der Kummer naht,liegen wüst die Gärten der Seele,
welkt hin und stirbt die Freude,der Gesang.

Dunkel ist das Leben,ist der Tod.

Herr dieses Hauses! Dein Keller birgt die Fülle des goldenen Weins!
Hier,diese Laute nenn’ ich mein!
Die Laute schlagen und die Gläser leeren,
Das sind die Dinge,die zusammen passen.
Ein voller Becher Weins zur rechten Zeit
Ist mehr wert,als alle Reiche dieser Erde!

Dunkel ist das Leben,ist der Tod!

Das Firmament blaut ewig,und die Erde
wird lange fest steh’n und aufblüh’n im Lenz.
Du aber,Mensch,wie lang lebst denn du?
Nicht hundert Jahre darfst du dich ergötzen,
an all dem morschen Tande dieser Erde!

Seht doch hinab! Im Mondschein auf den Gräbern
hockt eine wild-gespentische Gestalt!
Ein Aff ist’s! Hört ihr,wie sein Heulen
hinausgellt in den süßen Duft des Lebens!
Jetzt nehmt den Wein! Jetzt ist es Zeit,Genossen!
Leert eure gold’nen Becher zu Grund!

Dunkel ist das Leben,ist der Tod!

( Nur ein Besitztum ist dir ganz gewiss:
Das ist das Grab,das grinsende,am Erde.
Dunkel ist das Leben,ist der Tod. )

 

2. Der Einsame im Herbst
…… Tchang-Tsi? ( 765? – 830? )……

Herbstnebel wallen bläulich überm See,
vom Reif bezogen stehen alle Gräser;
man meint,ein Künstler habe Staub vom Jade
über die feinen Blüten ausgestreut.

Der süße Duft der Blumen is verflogen;
ein kalter Wind beugt ihre Stengel nieder.
Bald werden die verwelkten,goldnen Blätter
der Lotosblüten auf dem Wasser zieh’n.

Mein Herz ist müde. Meine kleine Lampe
erlosch mit Knistern,
es gemahnt mich an den Schlaf.
Ich komm’ zu dir,traute Ruhestätte!
Ja,gib mir Ruh,ich hab’ Erquickung not!

Ich weine viel in meinen Einsamkeiten.
Der Herbst in meinem Herzen währt zu lange.
Sonne der Liebe,willst du nie mehr scheinen,
um meine bittern Tränen mild aufzutrocknen?

 

3. Von der Jugend / Der Pavillon aus Porzellan
…… Li-Tai-Po ( 701-762 )……

Mitten in dem kleinen Teiche
steht ein Pavillon aus grünem
und aus weißem Porzellan.

Wie der Rücken eines Tigers
wölbt die Brücke sich aus Jade
zu dem Pavillon hinüber.

In dem Häuschen sitzen Freunde,
schön gekleidet,trinken,plaudern,
manche schreiben Verse nieder.

Ihre seidnen Ärmel gleiten
rückwärts,ihre seidnen Mützen
hocken lustig tief im Nacken.

Auf des kleinen,kleinen Teiches stiller,stiller
Wasserfläche zeigt sich alles
wunderlich im Spiegelbilde.

Alles auf dem Kopfe stehend
in dem Pavillon aus grünem
und aus weißem Porzellan;

Wie ein Halbmond scheint die Brücke,
umgekehrt der Bogen. Freunde,
schön gekleidet,trinken,plaudern.

 

4. Von der Schönheit / Am Ufer
…… Li-Tai-Po ( 701-762 )……

Junge Mädchen pflücken Blumen,
pflücken Lotosblumen an dem Uferrande.
Zwischen Büschen und Blättern sitzen sie,
sammeln Blüten in den Schoß und rufen
sich einander Neckereien zu.

Gold’ne Sonne webt um die Gestalten,
spiegelt sie im blanken Wasser wider.
Sonne spiegelt ihre schlanken Glieder,
Ihre süßen Augen wider,
und der Zephir hebt mit Schmeichelkosen das Gewebe
ihrer Ärmel auf,führt den Zauber
ihrer Wohlgerüche durch die Luft.

O sieh,was tummeln sich für schöne Knaben
dort an dem Uferrand auf mut’gen Rossen,
weithin glänzend wie die Sonnenstrahlen;
schon zwischen dem Geäst der grünen Weiden
trabt das jungfrische Volk einher!
Das Roß des einen wiehert fröhlich auf
und scheut und saust dahin,
über Blumen,Gräser,wanken hin die Hufe,
sie zerstampfen jäh im Sturm die hingesunknen Blüten,
hei! wie flattern im Taumel seine Mähnen,
dampfen heiß die Nüstern!

Goldne Sonne webt um die Gestalten,
spiegelt sie im blanken Wasser wider.
Und die schönste von den Jungfrau’n sendet
lange Blicke ihm der Sehnsucht nach.
Ihre stolze Haltung is nur Verstellung.
In dem Funkeln ihrer großen Augen,
in dem Dunkel ihres heißen Blicks
Schwingt klagend noch die Erregung ihres Herzens nach.

 

5. Der Trunkene im Frühling / Der Trinker im Frühling
…… Li-Tai-Po ( 701-762 )……

Wenn nur ein Traum das Leben ist,( Wenn nur ein Traum das Dasein ist,)
warum denn Müh’ und Plag’!?
Ich trinke,bis ich nicht mehr kann,
den ganzen,lieben Tag!

Und wenn ich nicht mehr trinken kann,
weil Kehl’ und Seele voll,
So tauml’ ich bis zu meiner Tür
und schlafe wundervoll!

Was hör’ ich beim Erwachen? Horch!
Ein Vogel singt im Baum.
Ich frag’ ihn,ob schon Frühling sei.-
Mir ist,als wie im Traum.

Der Vogel zwitschert: Ja! Ja! Der Lenz,der Lenz
ist da,sei kommen über Nacht!( der Lenz,sei kommen über Nacht! )
Aus tiefstem Schauen lausch’ ich auf,-
der Vogel singt und lacht! und lacht!

Ich fülle mir den Becher neu
und leer’ ihn bis zum Grund
und singe,bis der Mond erglänzt
am schwarzen Firmament!( am schwarzen Himmelsgrund )

Und wenn ich nicht mehr singen kann,( Und wenn ich nicht mehr trinken kann, )
Und wenn ich nicht mehr singen kann,
so schlaf’ ich wieder ein,
Was geht mich denn der Frühling an!?( was geht mich Welt und Frühling an )
Laßt mich betrunken sein!

 

6. Der Abschied
…… Mong-Kao-Yen and Wang-Wei( 701-761 )……

Die Sonne scheidet hinter dem Gebirge.
In alle Täler steigt der Abend nieder
mit seinen Schatten,die voll Kühlung sind.

O sieh! wie eine Silberbarke schwebt der Mond
am blauen Himmelssee herauf.
Ich spüre eines feinen Windes Weh’n
hinter den dunklen Fichten!

Der Bach singt voller Wohllaut durch das Dunkel.
Die Blumen blassen im Dämmerschein.

Die Erde atmet voll von Ruh’ und Schlaf.
Alle Sehnsucht will nun träumen,
die müden Menschen geh’n heimwärts,
um im Schlaf vergess’nes Glück
und Jugend neu zu lernen!

Die Vögel hocken still in ihren Zweigen.
Die Welt schläft ein!

Es wehet kühl im Schatten meiner Fichten.
Ich stehe hier und harre meines Freundes.
Ich harre sein zum letzten Lebewohl.
[er kommst zu mir der es mir versprach]

Ich sehne mich,o Freund,an deiner Seite
die Schönheit dieses Abends zu genießen.
Wo bleibst du? du lässt mich lang allein!

Ich wandle auf und nieder mit meiner Laute auf Wegen,
die von weichem Grase schwellen.
O Schönheit,o ewigen Liebens,Lebens trunk’ne Welt!
[O kämst du! O kämst du ungetreuer Freund]

》 Interl Mezzo

Er stieg vom Pferd und reichte ihm den Trunk des Abschieds dar.
Er fragte ihn,wohin er führe
und auch warum,warum es müßte sein.

Er sprach,seine Stimme war umflort:
Du,mein Freund,
mir war auf dieser Welt das Glück nicht hold!

Wohin ich geh’? Ich geh’,ich wandre in die Berge.
Ich suche Ruhe,Ruhe für mein einsam Herz!

Ich wandle nach der Heimat,meiner Stätte!
Ich werde niemals in die Ferne schweifen.
Still ist mein Herz und harret seiner Stunde!

Die liebe Erde allüberall blüht auf im Lenz und grünt aufs neu!
allüberall und ewig,ewig blauen licht die Fernen,
ewig,ewig,
ewig,ewig,
ewig,
ewig,
ewig!

 

 

 

 

021_2018

 

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李白「 悲歌行 」 前半部分
…… 第1楽章 ” 地上の苦悩をうたう酒宴の歌 ( 大地の哀愁に寄せる酒の歌 )”

悲來乎 悲來乎 主人有酒且莫斟
聽我一曲悲來吟 悲來不吟還不笑
天下無人知我心 君有敷斗酒 我有三尺琴
琴鳴酒樂兩相得 一杯不啻千鈞金
悲來乎 悲來乎 天雖長地雖久
金玉滿堂應不守 富貴百年能幾何 死生一度人皆有
孤猨坐啼墳上月 且須一盡杯中酒

悲しいかな 悲しいかな 主人酒有るも且く斟むこと莫かれ
我に聽け一曲悲來の吟 悲來吟せずまた笑はず
天下に人我が心を知るもの無く 君に敷斗の酒有り 我に三尺の琴有り
琴鳴酒樂兩つながら相得たり 一杯啻 ( ただ )に千鈞の金のみならず
悲しいかな 悲しいかな 天長へにありと雖も地久しきにありと雖ども
金玉堂に滿つれば應に守らざるべし 富貴百年よく幾何ぞ 死生一度人皆有り
孤猨 坐ろに ( そぞろに ) に啼く墳上の月 且く 須らく一たび杯中の酒を盡くすべし

 

李白「 宴陶家亭子 」
…… 第3楽章 ” 若さについて ( 青春について )” ……

曲巷幽人宅 高門大士家 池開照膽鏡 林吐破顔花
祿水藏春日 靑軒祕晩霞 若聞弦管妙 金谷不能誇

陶家の亭子に宴す

曲巷幽人の宅 高門大士の家 池は開く照膽の鏡 林は吐く破顔の花
祿水春日を藏し 靑軒晩霞を祕す 若し弦管の妙を聞かば 金谷も誇ること能はず

 

李白「 採蓮曲 」
…… 第4楽章 ” 美しさについて ( 美について )” ……

若耶谿傍採蓮女 笑隔荷花共人語
日照新妝水底明 風飄香袂空中擧
岸上誰家遊冶郎 三三五五暎垂楊
紫騮嘶入落花去 見此踟蹰空断腸

若耶谿の傍 採蓮の女 ( むすめ ) 笑ひて荷花を隔て 人と共に語る
日は新粧を照らして 水底に明らかに 風は香袂 ( こうべい ) を飄して 空中に挙がる
岸上 誰が家の遊冶郎 ( ゆうやろう ) 三三 五五 垂楊に暎ず
紫騮 落花に嘶き入りて去るも 此れを見て踟蹰し 空しく断腸

 

李白「 春日醉起言志 」
…… 第5楽章 ” 春に酔う人 ( 春に酔える者 )” ……

処世若大夢 胡為労其生 所以終日酔 頽然臥前楹
覚来眄庭前 一鳥花間鳴 借問此何時 春風語流鶯
感之欲嘆息 対酒還自傾 浩歌待明月 曲尽已忘情

春日酔より起きて志を言う

處世大夢の若く 胡爲ぞ其の生を勞する 所以に終日醉ひ 頽然として前楹に臥す
覺め來たつて庭前を盼れば 一鳥花閒に鳴く借問すれば 此れ何れの時ぞ 春風流鶯に語る
之に感じて歎息せんと欲し 酒に對して還た自ら傾く 浩歌して明月を待ち 曲盡きて已に情を忘る

 

孟浩然「 宿業師山房待丁大不至 」
…… 第6楽章 ” 別れ ( 告別 )” …… 前半部分

夕陽度西嶺 羣壑倏已瞑
松月生夜涼 風泉滿淸聽
樵人歸欲盡 烟鳥棲初定
之子期宿來 孤琴候蘿逕

業師の山房に宿り 丁大を待てども至らず

夕陽( せきよう )西嶺に度り 羣壑 倏ち( たちまち )已に瞑し( くらし )
松月 夜涼を生じ 風泉 淸聽滿つ
樵人 歸りて盡きんと欲し 烟鳥 棲みて初めて定まる
之の子 宿來を期す 孤琴 蘿逕に候つ

 

王維「 送別 」
…… 6楽章 ” 別れ ( 告別 )” …… 後半部分

下馬飲君酒 問君何所之 君言不得意
歸臥南山陲 但去莫復問 白雲無盡時

馬を下りて 君に酒を飲ましむ 君に問う 何くにか之く所ぞ 君は言う 意を得ず
歸りて南山の陲に臥せんと 但だ去れ 復た問うこと莫からん 白雲は盡くる時無し

 

 

 

 

020_2018

 

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071 : 三原色かけ合せの呪文

 

 

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ESQUISSE : 071 「 三原色かけ合せの呪文 ( 言魂 / 言霊 : ことだま ) 」

 

 

歓喜の歌

 

おお 友よ この調べではない
もっと 快いものを歌おうではないか
もっと 歓喜に満ち溢れるものを

歓喜よ 美しき神々の輝きよ
天上の楽園の乙女よ
我々は 情熱の炎に酔いしれ
天なるあなたの聖地に踏み入る

時流が 厳しく切り離したものを
汝が 魔力を再び結び合わせる
汝の柔らかい翼のもとで
すべての人々は 兄弟となる

偉大な仕事を成し遂げたものは
一人の真の友を得る
一人の心優しい妻を得た者は
自身の歓喜の声をあげよ

もちろん この地上において
ただ一つの魂しか 持ち得なかった人も
そして それが出来なかった者は
涙しつつ密かに この輪から立ち去れ
すべての生きる者は

自然の乳房から 歓喜を飲み
すべての善人も 悪人も
自然の薔薇の小径をたどる

自然は 我々に口づけと葡萄と
死の試練を受けた友を与えた
快楽は 虫けらのような物にも与えられ
天使ケルビムは 神の御前に立つ

宏壮な天の計画により
太陽が 喜ばしく天を飛び交うように
兄弟よ 自らの道を進め
歓びに満ちた
喜ばしく勝利を目指す英雄のように

諸人よ 抱き合え
この口づけを全世界に
兄弟よ この星空の上に
父なる神が住んでおられるに違いない

諸人よ ひれ伏すか
世界よ 創造主を感じるか
星空の上に 創造主を求めよ
星々の上に 必ずや 創造主は 住みたもう

 

 

An die Freude

 

O Freunde, nicht diese Töne!
Sondern laßt uns angenehmere
anstimmen und freudenvollere.

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium
Wir betreten feuertrunken.
Himmlische, dein Heiligtum!

Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt;
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Wem der große Wurf gelungen,
Eines Freundes Freund zu sein,
Wer ein holdes Weib errungen,
Mische seinen Jubel ein!

Ja, wer auch nur eine Seele
Sein nennt auf dem Erdenrund!
Und wer’s nie gekonnt, der stehle
Weinend sich aus diesem Bund!

Freude trinken alle Wesen
An den Brüsten der Natur;
Alle Guten, alle Bösen
Folgen ihrer Rosenspur.

Küsse gab sie uns und Reben,
Einen Freund, geprüft im Tod;
Wollust ward dem Wurm gegeben,
und der Cherub steht vor Gott.

Froh, wie seine Sonnen fliegen
Durch des Himmels prächt’gen Plan,
Laufet, Brüder, eure Bahn,
Freudig, wie ein Held zum Siegen.

Seid umschlungen, Millionen!
Diesen Kuß der ganzen Welt!
Brüder, über’m Sternenzelt
Muß ein lieber Vater wohnen.

Ihr stürzt nieder, Millionen?
Ahnest du den Schöpfer, Welt?
Such’ ihn über’m Sternenzelt!
Über Sternen muß er wohnen.

 

 

Ludwig van Beethoven:Sinfonie Nr. 9 d-moll op. 125
「 An die Freude 」/ Friedrich von Schiller

 

 

 

 

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072 : 古くて新しい

 

 

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ESQUISSE_071_

 

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ESQUISSE : 072 「 古くて新しい 」

 

 

ギリシャの神々

 

美しき世界よ お前は どこだ 戻って来い
自然が素晴らしく花開いた時代よ
ああ 歌の妖精の国にだけ
お前の 伝説の痕跡が生き残っている
打ち捨てられて 嘆き 悲しむ野
どんな神も 私の目の前に 現れはしない
ああ あの命ある暖かい姿は
ただ 影としてしか 残ってはいないのだ

 

 

Die Götter Griechenlands

 

Schöne Welt,wo bist du? Kehre wieder,
Holdes Blütenalter der Natur!
Ach,nur in dem Feenland der Lieder
Lebt noch deine fabelhafte Spur.
Ausgestorben trauert das Gefilde,
Keine Gottheit zeigt sich meinem Blick.
Ach,von jenem lebenwarmen Bilde
Blieb der Schatten nur zurück.

 

 

Franz Peter Schubert, Die Götter Griechenlands   D 677  
Friedrich von Schiller, Die Götter Griechenland

 

 

 

 

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073 : 掬えない眠り

 

 

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ESQUISSE : 073 「 掬えない眠り 」

 

 

人質

 

暴君ディオニュスのもとに こっそりと
ダモンは 短剣を懐に忍び込んだが
捕吏たちの捕らえるところとなった
何を貴様はその剣で するつもりだったのだ 言え
彼に向かって陰鬱に 暴君は 叫んだ
この町を 暴君より救うのだ
貴様は 磔になって後悔するのだ

私は 彼は 言う 死ぬ覚悟はできている
命乞いをするつもりはない
だがもしも 情けをかけてくれるなら
三日の猶予を貰いたい
妹に婿を取らせてやるのだ
私は 人質に友人を置いて行く
もし 私が逃げたなら その者を殺して構わぬ

王は 残忍そうに微笑み
しばらく考えて こう言った
三日間 わしは 貴様に与えよう
だが 覚えておけ もし 期限を過ぎれば
貴様が わしのもとに戻る前に
そのときは お前の代わりにやつを殺す
だが 貴様の罰は 免除してやろう

そこで 彼は 友のところに行き
王は命じた
私は磔になり この命で
行いの償いをするようにと
だが 王は 三日の猶予を認めた
私が 妹に夫を持たす時間として
そこで 君に 人質として王のもとに留まって欲しいのだ
私が戻って 君の縛めを解くまで

物も言わず 彼を抱く誠実な友人は
こうして その身を暴君に委ねた
そして もう一人は その場を去り
三日目の朝焼けが出る前には
彼は 急いで 妹と夫を結びつけると
故郷を後にした 気がかりな心で
期限に遅れないようにと

そこへ 雨が際限なく降り注ぎ
山から水が流れ出して
小川が 川があふれたのだ
そして 彼が 水辺に巡礼の杖を手にたどり着いた時
そこでは 橋を渦巻が引きさらい
波が とどろく音を立てながら
橋のアーチに打ち付けていた

絶望して 彼は 岸辺の縁を歩いた
どれだけ遠くを眺めても 見渡しても
声をどれだけ張り上げても
この安全な岸を離れて
彼を 向こう岸へと渡してくれる舟はなかった
どんな舟人も 舟を操ることはできず
激しい流れは 海のようになった

彼は 岸辺にうずくまり 叫び祈った
両手をゼウスに向かって差し上げ
荒れ狂う流れを鎮めたまえ
時の流れは 速く 真昼の高さに
太陽は 昇った そして もし太陽が沈んだ時
私が 町にたどり着かなければ
友が 私の代わりに 死ぬことになるのだから

だが 流れは ますますたけり狂い
波また波と 現れては消える
刻一刻と 時間は過ぎて行く
彼は 不安に駆られたが 勇気を奮い起こして
その身を 荒れ狂う流れに投げ込んだ
そして 力強い腕でかき分けた
水の流れを そして 神は 慈悲を与えた

岸にたどり着き 彼は 先を急ぐ
神の助けに感謝しながら
そこへ 山賊たちが襲ってきた
森の暗い場所から たち現れて
行く道を妨害しようと 殺すぞと脅して
急ぎ行く旅人に 立ちふさがった
威嚇の棍棒を振りかざしながら

何がしたいのだ 恐怖に青ざめて 彼は 叫ぶ
私には この命の他は 何もないが
この命は 王に差し出さねばならぬのだ
そして すぐ近くの男の棍棒を引っ掴み
友のためだ 許せ と
三人ばかりを 力いっぱい殴りつけ
彼は 倒したので 残りは 逃げていった

太陽は 焼け付く炎を送りつけ
際限ない労苦のため
疲れ果てて 彼は 膝から崩れ落ちた
おお 山賊どもの手から 慈悲深く私を逃し
流れから 私を聖なる地へと 私を導いてくださった御身よ
ここで力尽きて斃れよというのですか
そして わが友 愛する者に死ねと

すると聞け 銀色に輝く響きで
すぐ近くに 水の流れるようなざわめきが
そして 彼は 立ち止まり 耳を澄ますと
岩の間から さらさらと すばやく
つぶやきながら 湧き出していたのだ 泉が
喜び勇んで 彼は 身をかがめ
火照った四肢を 癒したのだ

太陽が 緑の枝の間から 顔をのぞかせ
輝く草地の上に 描き出した
木の巨大な影絵を
二人の旅人が 道を行くのを 彼は 見た
急いで行き過ぎようとしたときに
彼は 二人の会話を耳にした
そろそろ あいつも 磔だな

不安が 彼の足取りを 一層速めた
心配から来る苦悩が 彼を駆り立てたのだ
夕焼けの 光のきらめきの中
遥かかなたに シラキュースの城壁
そして フィロストラトゥスが やってきた
忠実に 彼の家を守っていた男が
彼は 主人と気付くと ひどく驚いた

お戻りください もはや 友達を救うことは 叶いませぬ
ご自身の命を お守りください
まさに 今 あの方は 処刑されるところ
一刻一刻 あの方は 待ち続けておりました
望みに満ちた心で あなた様の帰りを
あの方の力強い信念は
暴君の嘲りもものとは しませんでした

もし 手遅れで 私が 彼の
救い手として 現れることが 叶わなくとも
私は 死を 彼と共にしなければならぬのだ
血に汚れた暴君の 自慢の種とはせぬ
友が 友に対する義務を果たせなかったことを
奴に二人の生贄を殺させて
愛と誠実さを 信じさせてやるのだ

太陽が沈むころ 彼は 門の前に立ち
すでに 磔台が立てられているのを見た
群集たちは 息を呑んで その周りを囲む
ロープで もう友は 吊り上げられようとするところ
彼は力 強くかき分けた ひしめき合う群集を
私を 処刑人よ 彼は 叫ぶ
殺せ 私は ここにいる 彼に代わるべき男は

驚きが周囲の群衆を捉える中
互いの腕で 二人は抱き合い
そして 泣いたのだ 苦しみと喜びで
涙なしで それを見る者はなかった
王のもとに この驚くべき知らせは伝えられ
彼は 人としての感動に突き動かされ
すぐに 王座の前に彼らを呼び寄せた

そして 彼らを見つめた じっと驚いた様子で
それから 王は 言った
お前たちの勝ちだ
お前たちに わしの心は 打ちのめされた
そして 誠実さは まだ空虚な幻想ではなかった
わしも お前たちの仲間に入れてくれ
このわしの願いを聞き入れて
お前たちの友情の中の三人目に

 

 

Die Bürgschaft

 

Zu Dionys,dem Tyrannen,schlich
Damon,den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
“Was wolltest du mit dem Dolche? sprich!”
Entgegnet ihm finster der Wüterich.
“Die Stadt vom Tyrannen befreien!”
“Das sollst du am Kreuze bereuen.”

“Ich bin”,spricht jener,”zu sterben bereit
Und bitte nicht um mein Leben:
Doch willst du Gnade mir geben,
Ich flehe dich um drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
Ich lasse den Freund dir als Bürgen,
Ihn magst du,entrinn’ ich,erwürgen.”

Da lächelt der König mit arger List
Und spricht nach kurzem Bedenken:
“Drei Tage will ich dir schenken;
Doch wisse,wenn sie verstrichen,die Frist,
Eh’ du zurück mir gegeben bist,
So muß er statt deiner erblassen,
Doch dir ist die Strafe erlassen.”

Und er kommt zum Freunde: “Der König gebeut,
Daß ich am Kreuz mit dem Leben
Bezahle das frevelnde Streben.
Doch will er mir gönnen drei Tage Zeit,
Bis ich die Schwester dem Gatten gefreit;
So bleib du dem König zum Pfande,
Bis ich komme zu lösen die Bande.”

Und schweigend umarmt ihn der treue Freund
Und liefert sich aus dem Tyrannen;
Der andere ziehet von dannen.
Und ehe das dritte Morgenrot scheint,
Hat er schnell mit dem Gatten die Schwester vereint,
Eilt heim mit sorgender Seele,
Damit er die Frist nicht verfehle.

Da gießt unendlicher Regen herab,
Von den Bergen stürzen die Quellen,
Und die Bäche,die Ströme schwellen.
Und er kommt ans Ufer mit wanderndem Stab,
Da reißet die Brücke der Strudel herab,
Und donnernd sprengen die Wogen
Dem Gewölbes krachenden Bogen.

Und trostlos irrt er an Ufers Rand:
Wie weit er auch spähet und blicket
Und die Stimme,die rufende,schicket.
Da stößet kein Nachen vom sichern Strand,
Der ihn setze an das gewünschte Land,
Kein Schiffer lenket die Fähre,
Und der wilde Strom wird zum Meere.

Da sinkt er ans Ufer und weint und fleht,
Die Hände zum Zeus erhoben:
“O hemme des Stromes Toben!
Es eilen die Stunden,im Mittag steht
Die Sonne,und wenn sie niedergeht
Und ich kann die Stadt nicht erreichen,
So muß der Freund mir erbleichen.”

Doch wachsend erneut sich des Stromes Wut,
Und Welle auf Welle zerrinet,
Und Stunde an Stunde entrinnet.
Da treibt ihn die Angst,da faßt er sich Mut
Und wirft sich hinein in die brausende Flut
Und teilt mit gewaltigen Armen
Den Strom,und ein Gott hat Erbarmen.

Und gewinnt das Ufer und eilet fort
Und danket dem rettenden Gotte;
Da stürzet die raubende Rotte
Hervor aus des Waldes nächtlichem Ort,
Den Pfad ihm sperrend,und schnaubert Mord
Und hemmet des Wanderers Eile
Mit drohend geschwungener Keule.

“Was wollt ihr?” ruft er vor Schrecken bleich,
“Ich habe nichts als mein Leben,
Das muß ich dem Könige geben!”
Und entreißt die Keule dem nächsten gleich:
“Um des Freundes willen erbarmet euch!”
Und drei mit gewaltigen Streichen
Erlegt er,die andern entweichen.

Und die Sonne versendet glühenden Brand,
Und von der unendlichen Mühe
Ermattet sinken die Knie.
“O hast du mich gnädig aus Räubershand,
Aus dem Strom mich gerettet ans heilige Land,
Und soll hier verschmachtend verderben,
Und der Freund mir,der liebende,sterben!”

Und horch! da sprudelt es silberhell,
Ganz nahe,wie rieselndes Rauschen,
Und stille hält er,zu lauschen;
Und sieh,aus dem Felsen,geschwätzig,schnell,
Springt murmelnd hervor ein lebendiger Quell,
Und freudig bückt er sich nieder
Und erfrischet die brennenden Glieder.

Und die Sonne blickt durch der Zweige Grün
Und malt auf den glänzenden Matten
Der Bäume gigantische Schatten;
Und zwei Wanderer sieht er die Straße ziehn,
Will eilenden Laufes vorüber fliehn,
Da hört er die Worte sie sagen:
“Jetzt wird er ans Kreuz geschlagen.”

Und die Angst beflügelt den eilenden Fuß,
Ihn jagen der Sorge Qualen;
Da schimmern in Abendrots Strahlen
Von ferne die Zinnen von Syrakus,
Und entgegen kommt ihm Philostratus,
Des Hauses redlicher Hüter,
Der erkennet entsetzt den Gebieter:

“Zurück! du rettest den Freund nicht mehr,
So rette das eigene Leben!
Den Tod erleidet er eben.
Von Stunde zu Stunde gewartet’ er
Mit hoffender Seele der Wiederkehr,
Ihm konnte den mutigen Glauben
Der Hohn des Tyrannen nicht rauben.”

“Und ist es zu spät,und kann ich ihm nicht,
Ein Retter,willkommen erscheinen,
So soll mich der Tod ihm vereinen.
Des rühme der blut’ge Tyrann sich nicht,
Daß der Freund dem Freunde gebrochen die Pflicht,
Er schlachte der Opfer zweie
Und glaube an Liebe und Treue!”

Und die Sonne geht unter,da steht er am Tor,
Und sieht das Kreuz schon erhöhet,
Das die Menge gaffend umstehet;
An dem Seile schon zieht man den Freund empor,
Da zertrennt er gewaltig den dichter Chor:
“Mich,Henker”,ruft er,”erwürget!
Da bin ich,für den er gebürget!”

Und Erstaunen ergreifet das Volk umher,
In den Armen liegen sich beide
Und weinen vor Schmerzen und Freude.
Da sieht man kein Augen tränenleer,
Und zum Könige bringt man die Wundermär';
Der fühlt ein menschliches Rühren,
Läßt schnell vor den Thron sie führen,

Und blicket sie lange verwundert an.
Drauf spricht er: “Es ist euch gelungen,
Ihr habt das Herz mir bezwungen;
Und die Treue,sie ist doch kein leerer Wahn –
So nehmet auch mich zum Genossen an:
Ich sei,gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der dritte!”

 

 

Franz Peter Schubert, Die Bürgschaft D 246.  
Friedrich von Schiller,Die Bürgschaft.

 

 

 

 

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074 : 有無を言わさぬ

 

 

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ESQUISSE : 074 「 有無を言わさぬ 」

 

 

タルタルスの群れ

 

聞け 怒り立つ海の ざわめきのように 
空洞の岩底を通って 渓流が泣くように
そこでは 湿っぽく 深く 苦しみに打ちひしがれた
嗚呼という声が嘆く

苦痛が 彼らの顔を歪め
絶望が 罵りながら
大きく 口を開く
眼は 虚ろで 彼らの眼差しは
黄泉の国 ハデスにある 嘆きの川 コチュトスの橋を 不安そうに伺い
涙を流しながら 悲しい流れを追う

互いに不安そうに 静かに尋ねる
まだ完全に終わってはいないのかどうかと
永遠が彼らの上で揺れ動き
サトゥルヌスの大鎌を 二つに折る

 

 

Gruppe aus dem Tartarus

 

Horch ― wie Murmeln des empörten Meeres,
Wie durch hohler Felsen Becken weint ein Bach,
Stöhnt dort dumpfigtief ein schweres,leeres,
Qualerpreßtes Ach!

Schmerz verzerret
Ihr Gesicht,Verzweiflung sperret   
Ihren Rachen fluchend auf.
Hohl sind ihre Augen ― ihre Blicke
Spähen bang nach des Cozytus Brücke,
Folgen tränend seinem Trauerlauf.

Fragen sich einander ängstlich leise,
Ob noch nicht Vollendung sei?
Ewigkeit schwingt über ihnen Kreise,
Bricht die Sense des Saturns entzwei.

 

 

Franz Peter Schubert,Gruppe aus dem Tartarus Op.24-1 D 583.
Friedrich von Schiller,Gruppe aus dem Tartarus.

 

 

 

 

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075 : 透明な符合

 

 

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ESQUISSE : 075 「 透明な符合 」

 

 

アポロへの讃歌

 

黄金の弓を持つ神
黄金の竪琴を奏でる神
黄金の髪をなびかす神
黄金の火を放つ神
季節を運ぶ
乗り物の御者
神よ あなたの怒りが静まるのをみて
ちっぽけなわたしが あなたの花冠を
あなたの月桂冠 あなたの栄光
あなたの光を 戴いたとしたら
そんなわたしは 地を這う虫に見えるでしょうか
おお デルフォイに坐す偉大なアポロよ

雷神は 雷光を手に握る
雷神は 力んで顔をしかめる
鷲は 激情に駆られて
羽を逆立てる
すると 雷は 音をたてて
地上へと落ちていき
ゴロゴロと うなりながら静まった
神よ あなたは ちっぽけな虫を憐れみ給うたか
やわらかな笛の音を伴奏に
雷鳴を静まらせてくださったか
この哀れな虫を殺さないようにと
おお デルフォイに坐す偉大なアポロよ

スバルの星々が現れ
静かな空に瞬く
地上には 植物が芽生え
夏の収穫に備え始めた
傍らの海は 昔のままに
悠然と波打ち続ける
そんなときに 誰だろう
あなたの花冠を額に巻き
誇らしげな顔をして
高らかと 祝福の歌を歌い 名誉に包まれ
あなたに会釈するのは わたしなのだ
おお デルフォイに坐す偉大なアポローンよ

 

 

Hymn To Apollo

 

GOD of the golden bow,
And of the golden lyre,
And of the golden hair,
And of the golden fire,
Charioteer
Of the patient year,
Where—where slept thine ire,
When like a blank idiot I put on thy wreath,
Thy laurel, thy glory,
The light of thy story,
Or was I a worm—too low crawling for death?
O Delphic Apollo!

The Thunderer grasp’d and grasp’d,
The Thunderer frown’d and frown’d;
The eagle’s feathery mane
For wrath became stiffen’d—the sound
Of breeding thunder
Went drowsily under,
Muttering to be unbound.
O why didst thou pity, and beg for a worm?
Why touch thy soft lute
Till the thunder was mute,
Why was I not crush’d—such a pitiful germ?
O Delphic Apollo!

The Pleiades were up,
Watching the silent air;
The seeds and roots in Earth
Were swelling for summer fare;
The Ocean, its neighbour,
Was at his old labour,
When, who—who did dare
To tie for a moment, thy plant round his brow,
And grin and look proudly,
And blaspheme so loudly,
And live for that honour, to stoop to thee now?
O Delphic Apollo!

 

 

John Kea, ” sHymn To Apollo ” .

 

 

 

 

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076 : 水面に映す天上の影 

 

 

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ESQUISSE : 076 「 水面に映す天上の影 」

 

 

詩人の死( 死者の歌 )

 

彼は 横たわる 彼の置かれた顔は
蒼ざめて すべてを拒むようだった うず高いクッションの中で
こうして 世界と そして 世界に関する知は
彼の心から 引き離されて行き
また 無感覚な年月へと 引き戻されていった

詩人の人生を 見届けてきた人々は 知らなかった
これらすべてと 彼とが いかに深く結びついていたのかを
なぜなら 世界が その谷間が 野原が
その水辺が 彼の表情 そのものだったからだ

おお 彼の顔は この風景の広がり そのものだった
そして それらは なお 詩人を求めて 彼のまわりに まとわりつくが
彼の顔 死におびえている その顔は
柔らかく 口を開いている
空気にさらされて 腐っていく 果物の中身のように

 

 

Der Tod des Dichters

 

bleich und vemeigernd in den steilen Kissen,
seitdem die Welt und dieses Von-ihr-Wissen,
von seinen Sinnen abgerissen,
zurückfiel an das teilnahmslose Jahr.

Die,so ihn leben sahen,wußten nicht,
wie sehr er Eines war mit allem diesen;
denn Dieses: diese Tiefen,diese Wiesen
und diese Wasser waren sein Gesicht.

O sein Gesicht war diese ganze Weite,
die jetzt noch zu ihm will und um ihn wirbt,
und seine Maske,die nun bang verstirbt,
ist zart und offen wie die Innenseite
von einer Frucht,die an der Luft verdirbt.

 

 

Dimitry Shostakovich「 Der Tod des Dichters 」 Op.135-10  Symphony no.14
Rainer Maria Rilke, ” Neue Gedichte / Der Tod des Dichters ” .

 

 

 

 

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077 : 海峡の竪琴

 

 

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ESQUISSE : 077 「 海峡の竪琴 」

 

 

5つのオルフェウスに寄せるソネット

 

1. そこに 木が 成長していった

そこに 木が 成長していった おお 純粋なる超絶よ
おお オルフェウスは 歌う おお 耳の中の 背の高い木よ
そして すべては 黙る だが たとえ その 沈黙の中にあっても
新たな始まりが 合図が そして 変化が

沈黙より 獣たちは 押し寄せてきた 明るい
解き放たれた 森のねぐらや 巣穴から
すると 分かったのだ それは たくらみからではなく
恐怖からでもなかったのだと 彼らが 静かにしていたのは

そうではなく 聴き入っていたのだ 咆哮も叫びも唸りも
小さなことに思えたのだ 彼らの心の中では そして そこに
このことを受け入れる小さな小屋さえなかった

最も暗い 欲望から生じた 隠れ場所
その 入り口に揺れる 一本の柱のある場所すらなかったのに –
御身は 建てたのだ 彼らの耳の中に 寺院を

 

2. そして それは ほとんど少女であり

そして それは ほとんど少女であり 現れ出たのだ
歌と竪琴の 一体となった 幸運から
そして 明るく輝いていた 彼女の春のベールを通して
そして 作ったのだ ベッドを私の耳の中に

そして 私の中で眠った すべてが彼女の眠りだった
かつて 私が 賞賛した木々も
触れる距離も 感じる草地も
そして あらゆる驚きも 私の受けて来た

彼女は 世界を眠った 歌う神よ なんと
御身は 見事に 彼女を創造したのだ 彼女が望まぬほどに
目を覚まそうと 見よ 彼女は 生まれ出で 眠ったのだ

どこに 彼女の死は あるのか おお 御身は このモチーフを
作りだせるのか 御身の歌が 消える前に
どこに 彼女は 沈むのだ 私から離れて 一人のほとんど少女

 

3. ひとりの 神には 可能だ

ひとりの 神には 可能だ だが どうやって 教えてくれ
ひとりの 人間が 神に続けるのだ 狭いリュートを通じて
人の心は 二つに割れている その二つの道の交差点に
建ってはいないのだ アポロの神殿は

歌は 御身が教えるように 欲望ではない
求愛でもない 最後には成就されるものへの
歌うことは存在 神にとっては容易なこと
だがいつわれらは存在するのか?そしていつ神は向けられるのか

われらの存在に 大地と星たちを?
それは違うのだ 若人よ お前が愛することは たとえその時
声がそなたの口をついて出ようとも 学ぶがいい

 

4 おお そなたたち優しき者よ

おお そなたたち優しき者よ 歩み入れ
吐息の中へと そなたらのことを思ってもいない吐息の
その吐息をそなたらの頬でふたつに分けるのだ
そなたらの後ろでそれは震え 再びひとつになるのだ

おおそなたら恵まれし者 おおそなたら 完全なる者よ
そなたら 心の始まりとも思える者たちよ
矢をつがえる弓 そして 矢の的よ
永遠に輝くのだ そなたらの笑顔は 涙に濡れて

恐れるな 苦しむことを その重さは
返すがいい 大地の重さに
重いのだ 山々は 重いのだ 海は

子供の頃 自ら そなたらが椊えた木々も
既に 重すぎるものとなり そなたらには もはや運べぬ
だが風は だが 空間は

 

5. 建てるなかれ 記念碑は

建てるなかれ 記念碑は ただ バラを
毎年 彼のために 咲かせるがいい
なぜなら それは オルフェウス 彼の変身なのだ
あれやこれやの われらは 苦労する必要はない

他の吊を 求めることに 誰であれ
それは オルフェウスだ 歌っているならば 彼は 来て行くのだ
それは もう 大変なことではなかろうか 彼が バラの水盤よりも
ほんの 数日でも長く とどまることがあれば

ああ 如何にして 彼は 消えねばならぬのか そのことを 理解するが良い
例え 彼自身が 消えゆくことを 恐れていたとしても
彼の言葉が この存在を 超える時に

彼は もう あそこにいる そなたらが ついては行けぬところに
リュートの格子も 彼の手を 留めることはない
そして 彼は 従って行く 踏み越えて 行きながら

 

 

Fünf Sonette an Orpheus

 

1. Da stieg ein Baum / Die Sonette an Orpheus I 1  

Da stieg ein Baum. O reine Übersteigung!
O Orpheus singt! O hoher Baum im Ohr.
Und alles schwieg. Doch selbst in der verschweigung
ging neuer Anfang,Wink und Wandlung vor.

Tiere aus Stille drangen aus dem klaren
gelösten wald von Lager und Genist;
und da ergab sich,daß sie nicht aus List
und nicht aus Angst in sich so leise waren,

sondern aus Hören. Brüllen,Schrei,Geröhr
schien klein in ihren Herzen. Und wo eben
kaum eine Hütte war,dies zu empfangen,

ein Unterschlupf aus dunkelstem Verlangen
mit einem Zugang,dessen Pfosten beben,–
da schufst du ihnen Tempel im Gehör.

 

2. Und fast ein Mädchen wars / Die Sonette an Orpheus I 2 

Und fast ein Mädchen wars und ging hervor
aus diesem einigen Glück von Sang und Leier
und glänzte klar durch ihre Frühlingsschleier

und machte sich ein Bett in meinem Ohr.

Und schlief in mir. Und alles war ihr Schlaf.
Die Bäume,die ich je bewundert,diese
fühlbare Ferne,die gefühlte Wiese
und jedes Staunen,das mich selbst betraf.

Sie schlief die Welt. Singender Gott,wie hast
du sie vollendet,daß sie nicht begehrte
erst wach zu sein? Sieh,sie erstand und schlief.

Wo ist ihr Tod? O,wirst du dies Motiv
erfinden noch,eh sich dein Lied verzehrte? —
Wo sinkt sie hin aus mir? … Ein Mädchen fast…

 

3. Ein Gott vermags / Die Sonette an Orpheus I 3 

Ein Gott vermags. Wie aber,sag mir,soll
ein Mann ihm folgen durch die schmale Leier?
Sein Sinn ist Zwiespalt. An der Kreuzung zweier
Herzwege steht kein Tempel für Apoll.

Gesang,wie du ihn lehrst,ist nicht Begehr,
nicht Werbung um ein endlich noch Erreichtes;
Gesang ist Dasein. Für den Gott ein Leichtes.
Wann aber sind wir? Und wann wendet er

an unser Sein die Erde und die Sterne?
Dies ists nicht,Jüngling,Daß du liebst,wenn auch
die Stimme dann den Mund dir aufstößt,- lerne

vergessen,daß du aufsangst. Das verrinnt.
In Wahrheit singen,ist ein andrer Hauch.
Ein Hauch um nichts. Ein Wehn im Gott. Ein Wind.

 

4. O ihr Zärtlichen / Die Sonette an Orpheus I 4 

O ihr Zärtlichen,tretet zuweilen
in den Atem,der euch nicht meint,
laßt ihn an eueren Wangen sich teilen,
hinter euch zittert er,wieder vereint.

O ihr Seligen,o ihr Heilen
die ihr der Anfang der Herzen scheint.
Bogen der Pfeile und Ziele von Pfeilen,
ewiger glänzt euer Lächeln verweint.

Fürchtet euch nicht zu leiden,die Schwere,
gebt sie zurück an der Erde Gewicht:
schwer sind die Berge. Schwer sind die Meere.

Selbst die als Kinder ihr pflanztet,die Bäume,
wurden zu schwer längst; ihr trüget sie nicht.
Aber die Lüfte… aber die Räume

 

5. Errichtet keinen Denkstein / Die Sonette an Orpheus I 5

rrichtet keinen Denkstein. Laßt die Rose
nur jedes Jahr zu seinen Gunsten blühn.
Denn Orpheus ists. Seine Metamorphose
in dem und dem. Wir sollen uns nicht mühn

um andre Namen. Ein für alle Male
ists Orpheus,wenn es singt. Er kommt und geht.
Ists nicht schon viel,wenn er die
Rosenschale
um ein Paar Tage manchmal übersteht?

O wie er schwinden muß,daß ihrs begrifft!
Und wenn ihm selbst auch bangte,daß er schwände.
Indem sein Wort das Hiersein übertrifft,

ist er schon dort,wohin ihrs nicht begleitet.
Der Leier Gitter zwingt ihm nicht die Hände.
Und er gehorcht,indem er überschreitet.

 

 

Rainer Maria Rilke
Einojuhani Rautavaara

 

 

 

 

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